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Oberhavel Keramikkunst auf dem Gärtnerhof
Lokales Oberhavel Keramikkunst auf dem Gärtnerhof
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09:15 23.04.2017
Vasen, Becher und vieles mehr waren in der Ausstellung zu sehen. Quelle: Robert Roeske
Velten

Das Wetter hat am Sonnabend leider nicht immer mitgespielt – aber Imke Küster schien trotzdem zufrieden. „Es waren heute schon einige Leute hier“, erzählte sie am Mittag.

Der Veltener Gärtnerhof ist neben dem Ofenmuseum und der Töpferei Malenz einer der Ausstellungsorte im Veltener Keramikfrühling. Mit einem Kutschen-Shuttleservice konnten die Besucher mehrmals am Sonnabend zwischen den Orten pendeln. Auch am Sonntag wird dieser Service angeboten.

Imke Küster (2.v.l.) und Volker Gnadt haben die Ausstellung auf dem Gärtnerhof in Velten vorbereitet. Quelle: Robert Roeske

„Wir suchen immer neue Keramikkünstler und stellen sie aus“, sagte Volker Gnadt vom Gärtnerhof. An diesem Wochenende sind es neun Künstler, dessen Werke sich die Besucher ansehen können. „Wir sind immer auf der Suche nach außergewöhnlichen Dingen, und wir wollen mehr als nur Becher und Töpfe zeigen.“

Das ist ihnen gelungen. Von Sabine Martin beispielsweise sind Vasen aus Keramik ausgestellt, die nicht nur einfach auf der Töpferscheibe entstanden sind. „Das sind richtig gebaute Vasen“, so Volker Gnadt, „eine außergewöhnliche Technik.“ Der Kuratorin Imke Köster gefallen auch die Schachteln, die teilweise aus Papier und Pappe und teilweise aus Porzellan entstanden sind. „In der Form sind sie klassisch, aber wenn man sie in die Hand nimmt, merkt man, wie besonders sie sind.“ In der Tat: Sie erscheinen leichter, als man dachte. Der Deckel ist aus Porzellan, die Schachtel selbst aus Pappe – ungewöhnlich und spannend.

Ausstellungsstücke Quelle: Robert Roeske

„Wir finden die Künstler auf Märkten und nehmen dann schon mal eine Visitenkarte mit“, erzählte Imke Küster am Sonnabendmittag. „Wir sprechen da dann auch mal welche an und fragen, ob sie Lust haben, bei uns auszustellen.“ Auch kennen sich viele Künstler untereinander, so entstehe ein regelrechtes Netzwerk.

Shuttleservice mit der Kutsche. Quelle: Robert Roeske

In Velten können die Besucher alles anfassen, zeitweise sind die Künstler auch anwesend und können mit den Gästen ins Gespräch kommen. „Das ist von uns auch so gewollt“, sagte die Kuratorin. Ein wirkliches Lieblingsstück in der Ausstellung hat Imke Küster aber nicht. „Grundsätzlich ist es ja so, dass wir uns alle Stücke aussuchen, weil sie uns gefallen.“

Von Robert Tiesler

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