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Kerstin Kausche beklagt Kommunikationsdefizit

Oranienburg Kerstin Kausche beklagt Kommunikationsdefizit

Die Bürgermeisterkandidatin der Oranienburger CDU findet, dass zwischen Stadt, Stadtverordneten und Fachgremien zu wenig auf kurzem Weg geredet wird. Zum Beispiel über zusätzliche Millionen für neue Kitas und Schulen. „Warum geht man nicht gemeinsame Wege und diskutiert, wie die zusätzlichen Ausgaben zu stemmen sind?“

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Kerstin Kausche arbeitet in der AG Haushalt.

Quelle: Bergt

Oranienburg. Ein Defizit an Kommunikation und Information der Stadtverwaltung gegenüber den Stadtverordneten und politischen Arbeitsgremien beklagt Kerstin Kausche: „Ein Grundübel. Es wird nicht, oder nicht offen und ehrlich kommuniziert“, so die CDU-Bürgermeisterkandidatin. Aktuelles Beispiel sei die in dieser Woche in den Fachausschüssen zu verabschiedende 1. Fortschreibung des „Infrastrukturplans für die Kitas und Schulen bis 2023“. Die Investitionen für neue Schulen und Kitas lagen „bisher bei 22,5 Millionen Euro, jetzt sind es elf Millionen mehr und der Bürgermeister sieht sich nicht in der Pflicht, zu informieren“. Das hätten alle erst aus den Unterlagen erfahren. Es gebe den Ältestenrat, Briefe oder Mails an 36 Stadtverordnete für schnelle Infos. Erst kürzlich habe die AG Haushalt getagt, dort ging es um Lappalien, obwohl man längst vom Nachtragshaushalt in Millionenhöhe gewusst habe. „Wenn irgendwo die Säge klemmt, holt man doch die Leute kurzfristig an eine Tisch.“ Für sie sei diese Art der Nicht-Kommunikation nicht nachvollziehbar. „Warum geht man nicht gemeinsame Wege und diskutiert, wie die zusätzlichen Ausgaben zu stemmen sind?“

Ihr ist im Infrastrukturplan wichtig: „Schnell eine zusätzliche Schule zu bauen.“ Nach dem Wegfall der alten Comeniusschule als Zwischenlösung müssten die Schulen in Friedrichsthal, Lehnitz und die erweiterte Havelschule die zu erwartenden Schüler auffangen. Als Neubaustandort schlägt Kausche das städtische Wasserturm-Grundstück, Heidelberger Straße, vor. „Sporthalle, Aula, Essenversorgung sind mit dem Turm schon da.“ Und sie erneuert ihren Vorschlag, neben der alten, eine neue Fröbelkita zu bauen, „dazu sollte sich die Stadt bekennen. August 2019 ist ein realistisches Ziel für eine Eröffnung“.

Der Infrastrukturplan wird heute im Bau- und morgen im Bildungsausschuss diskutiert.

Von Heike Bergt

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