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Oberhavel Kerstin Kausche ist Verwaltungschefin des „JuS“
Lokales Oberhavel Kerstin Kausche ist Verwaltungschefin des „JuS“
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00:22 12.02.2018
JuS-Geschäftsführerin Renate Ulbricht, die neue Verwaltungschefin Kerstin Kausche und Gesellschafter Friedhelm Koopmann (v. l.). Quelle: Heike Bergt
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Oranienburg

In der Stichwahl ums Bürgermeisteramt war sie im Oktober letzten Jahres Alexander Laesicke unterlegen. Nach einer Auszeit hat die damalige Bürgermeisterkandidaten der CDU, Kerstin Kausche, nun einen neuen Job angetreten: Seit Monatsbeginn ist sie Verwaltungsleitern des Jugend- und Sozialwerks. Die gemeinnützige GmbH feiert 2018 Jubiläum und besteht am 1. August 20 Jahre.

Angefangen hatte es mit der Kita am Schlosspark in Oranienburg, die das Jugend- und Sozialwerk (JuS) nach der Awo-Pleite als freier Träger übernommen hatte. Heute gehören zum Unternehmen rund 1500 Mitarbeiter in vier Bundesländern: Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg und Sachsen.

Kontakte zwischen Friedhelm Koopmann, Renate Ulbricht und Kerstin Kausche bestehen seit Jahren: „Wir setzen auf ihre fachliche Kompetenz, ihr Netzwerk und ihre Erfahrung als Insiderin der Kommunalpolitik.“ Nun sitze sie auf der anderen Seite des Tisches, kenne die Verwaltung wie ihre Westentasche, aber auch die Arbeit von Kitas und Schulen.

Das JuS betreibt in Oranienburg das Mosaik-Gymnasium, die Grundschule im „Eiermannbau“ Rungestraße, eine Ober- und eine Fachschule, eine Behinderteneinrichtung in Beetz, weitere Grundschulen und insgesamt 69 Kitas als freie Träger – „mit insgesamt 11 000 Betreuungsplätzen“, so Renate Ulbricht.

Und die Geschäftsführerin sieht damit das Ende der Fahrenstange nicht erreicht: „Wir wollen uns weiterentwickeln. Und wenn es nach uns ginge, hätten wir die benachbarte OVG_Brache schon bebaut. Die Pläne für ein Generationenhaus und Wohnungen lägen fix und fertig in der Schublade. Was lange währt, könnte noch gut werden, hofft auch Koopmann. Altenbetreuung sei ein Segment, das sie noch ansteuern wollten.

Möglichst bald Realität werden soll hingegen der Bau einer neuen „Konzernzentrale“. Denn die Verwaltung in der oberen Etage des „Eiermannbaus“ werde nicht nur zu klein, „wir brauchen die Etage, damit die Grundschule zweizügig werden kann, wir müssen interessierte Eltern immer wieder enttäuschen und absagen“, so Ulbricht. Das JuS hat eigenes Bauland an der Sachsenhausener Straße 19/20.

Die Stelle von Kerstin Kausche sei nicht neu geschaffen worden: „Wir wachsen, die Verwaltungsaufgaben ebenso, wir strukturieren um“ und deshalb sei man froh, sie für den Job gewonnen zu haben, so Gesellschafter Koopmann.

Kerstin Kausche war in dieser Woche drei Tage in Dresden, dort betreibt das JuS allein zehn Kitas. „Es ist gut, alles gesehen zu haben“, so die Lehnitzerin. Politisch habe sie sich zwar aus dem Bildungsausschuss verabschiedet, wolle sich aber weiter für ihr wichtige Themen in der Stadt engagieren: „Ich unterstütze den Verein contra Eierfabrik und das Thema Essenversorgung interessiert mit brennend“.

Nach den ersten Tagen beim freien Träger wisse sie auch schon zu schätzen: „Wie schnell und beweglich entschieden wird. Man sieht, es geht voran.“

Von Heike Bergt

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