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Kinder bauen an der Legostadt

Hennigsdorf Kinder bauen an der Legostadt

In den Räumen der landeskirchlichen Gemeinde an der Waldstraße in Hennigsdorf entsteht an diesem Wochenende eine Legostadt. Insgesamt 20.000 Steine stehen den Kindern zur Verfügung. Sie bauen einen Reiterhof, einen Supermarkt, eine Bank und vieles mehr.

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Jhona (10) hatte großen Spaß mit den Steinen.
 
 

Quelle: Robert Roeske

Hennigsdorf.  Die kleine Hanna wünscht sich in Hennigsdorf einen Reiterhof. Am Wochenende ging ihr Wunsch in Erfüllung – zumindest in Form eines Reiterhofes aus Legosteinen. Bei der landeskirchlichen Gemeinschaft am Waldweg in Hennigsdorf hatte sie die Gelegenheit dazu. Dort fanden am Sonnabend und Sonntag die Legotage statt.

„Das machen wir das erste Mal hier“, erzählte Mitarbeiterin Elke Schake. „Die Aktion gehört zu unserer Playday-Reihe.“ Für die Legotage wurden in Cottbus 20 000 Steine ausgeliehen.

Rege Bautätigkeiten

Rege Bautätigkeiten.

Quelle: Robert Roeske

Es gibt einige Bauregeln: Im Raum darf weder gegessen noch getrunken werden, die Bausteine müssen in bestimmten Gefäßen aus den Kisten abgeholt werden. Das Motto dieses Wochenendes: „Wir bauen uns unsere Stadt.“ Und tatsächlich: Die verschiedenen Bauteams haben sich einiges einfallen lassen. Da entstand ein ganzer Supermarkt, an anderer Stelle ein Krankenhaus. An Letzterem baute am Sonnabendnachmittag der elfjährige Marius: „Das Rote Kreuz musste mit eingebaut werden, ansonsten verwenden wir sehr viel Weiß“, erzählte er. „Wir haben einfach losgebaut. Aber wie ein Krankenhaus muss es schon irgendwie aussehen.“

Auch eine Bank entstand auf der Legostadt – und ein Freizeitpark. Vier Stunden Bauzeit am Sonnabend und weitere drei Stunden am Sonntag hatten die 35 Kinder in Hennigsdorf. Zwischendurch gab es ein Mittagessen, das in der Küche nebenan gekocht worden ist. Und natürlich gehörten auch Gebete und christliche Geschichten zum Programm in der landeskirchlichen Gemeinde.

Thomas Lätsch mit seiner Enkelin Hanna

Thomas Lätsch mit seiner Enkelin Hanna.

Quelle: Robert Roeske

Hanna arbeitete unterdessen weiter an ihrem Reiterhof. „Ich baue einen Ausritt für die Pferde“, erzählte sie. Hilfe bekam sie von ihrem Großvater, der mit dabei war. „Wir haben nachgedacht, was wir gern haben möchten“, erzählte Thomas Lätsch. „Ich selbst bin nicht mit Lego groß geworden, ich mache das das erste Mal, aber es macht Spaß.“

Am Sonntagnachmittag wird die Legostadt übrigens schon wieder abgerissen – von den Betreuern, da sind die Kinder längst wieder weg. „Sie sollen am Ende nur das Schöne sehen“, sagt Betreuerin Elke Schake. „Den Rest machen wir.“

Von Robert Tiesler

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