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Kita „Sonnenschein“ im Ausweichquartier

Umzug von Glienicke nach Schönfließ Kita „Sonnenschein“ im Ausweichquartier

Nach einem dreitägigen Umzugsmarathon hat die Glienicker Kita „Sonnenschein“ ihr Provisorium in der Traubeneichenstraße bezogen. Seit Montag spielen und tollen die 135 Kinder auf dem 804 Quadratmeter großen Areal. Der Umzug wurde notwendig, weil das Stammhaus im Ackerdistelweg wegen eines vor einem Jahr entdeckten Feuchteschadens saniert werden muss.

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Bürgermeister Hans G. Oberlack (r.), Gemeindevorsteher Martin Beyer (l.) und Fachbereichsleiterin Jana Klätke (2.v.l.), gratulieren Kitaleiterin Andrea Milek (3.v.l.) sowie ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum gelungenen Umzug.

Quelle: Gemeindeverwaltung

Glienicke/Schönfließ. Nach einem dreitägigen Umzugsmarathon hat die Glienicker Kita „Sonnenschein“ ihr Provisorium in der Traubeneichenstraße bezogen. Seit Montag spielen und tollen die 135 Kinder auf dem 804 Quadratmeter großen Areal. Der Umzug wurde notwendig, weil das Stammhaus im Ackerdistelweg wegen eines vor einem Jahr entdeckten Feuchteschadens saniert werden muss.

„Wir haben ein rundum positives Feedback von den Eltern bekommen, die alle sehr glücklich und dankbar sind“, sagte Kitaleiterin Andrea Milek. Die Interimskita befindet sich gerade einmal 500 Meter Luftlinie vom ursprünglichen Standort entfernt. Auch wenn es sich bei den neuen Räumlichkeiten nur um ein Provisorium handelt, müssen die Jungen und Mädchen sowie das Kita-Personal keine Einschränkungen in Kauf nehmen. Neben acht großzügig gestalteten Gruppenräumen, zwei Bädern und zwei Garderobenzimmern, verfügt die Kita in Schönfließ über eine Küche und ein Büro. Zudem haben sich die Parkmöglichkeiten für die Eltern verbessert. Neben zehn gemieteten Stellplätzen dürfen auch die Parkplätze auf dem Sportplatz Bieselheide genutzt werden. Eine Bedarfsampel garantiert die sichere Überquerung der Schönfließer Straße.

Kinder spielen in den neuen Räumlichkeiten in der Traubeneichenstraße

Kinder spielen in den neuen Räumlichkeiten in der Traubeneichenstraße

Quelle: Gemeindeverwaltung

Noch drei Tage vor der Inbetriebnahme mussten die Waschbecken und Toiletten in der alten Kita ausgebaut und im Provisorium eingebaut werden. „Man konnte sich gar nicht vorstellen, wie das mal aussehen sollte“, sagte die Kitaleiterin. Ein dickes Lob gab es für das Umzugsunternehmen. Insgesamt wurden 300 Umzugskartons gepackt. Nach Aussage von Jana Klätke, Fachbereichsleiterin für Soziales und Ordnung, beträgt die Dauer des Mietvertrages zunächst ein Jahr. Jedoch habe man einen guten Kündigungspassus ausgehandelt. Die monatliche Miete inklusive der Betriebskostenvorauszahlungen beläuft sich auf 9600 Euro. „Viel Geld“, wie Bürgermeister Dr. Hans G. Oberlack findet. „Es ist aber im Sinne der Kinder sehr gut angelegt.“

Die Bausummen sowohl für die Sanierung des eigentlichen Standortes der Kita Sonnenschein als auch für die Maßnahmen in der Interimskita stehen noch nicht fest. Die Gemeindevertreter hatten im August vergangenen Jahres für die Umbauten in der Traubeneichenstraße 500.000 Euro und für die Sanierung am alten Standort 300.000 Euro zur Verfügung gestellt. „Ob die Gelder ausgeschöpft werden, können wir noch nicht sagen“, so Klätke. Genaue Angaben zur Dauer der Sanierungsarbeiten im Ackerdistelweg gibt es ebenfalls noch nicht. Nur so viel: Es müssen 700 Quadratmeter Fläche aufgerissen werden. Die Arbeiten dazu haben ebenfalls begonnen. Dabei dürfte sich auch bald der Umstand klären, ob es sich um einen Trink- oder Regenwasserschaden handelt. Bei einem Trinkwasserschaden, der eine defekte Leitung impliziert, würde die Versicherung für den Schaden aufkommen. af

Am alten Standort der Kita Sonnenschein im Ackerdistelweg wird wegen eines Feuchteschadens der komplette Boden im Erdgeschoss aufgerissen

Am alten Standort der Kita Sonnenschein im Ackerdistelweg wird wegen eines Feuchteschadens der komplette Boden im Erdgeschoss aufgerissen. Zunächst werden aber seit Montag Teppiche und der Linoleumboden entsorgt.

Quelle: Gemeindeverwaltung

Von MAZ-online

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