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Kitaeltern konstituieren sich

Mühlenbecker Land Kitaeltern konstituieren sich

Die gewählten Elternvertreter der Kindertagesstätten im Mühlenbecker Land haben sich zu einem Kitaelternbeirat auf Gemeindeebene formiert. Die Liste ihrer Ziele ist lang.

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Die Elternvertreter (v.l.): Steffen Zagorni, Ute Koch, Rahel Mollzahn, Kerstin Christ, Corinna Jankowski, Sophia Kusch, Antje Oertner, Katrin Grassmann und Loreen Tirado.

Quelle: privat

Mühlenbecker Land. Der Kitaelternbeirat Mühlenbecker Land hat sich am vergangenen Wochenende mit Geschäftsordnung und Beschlüssen konstituiert. Parallel haben sich die Mitglieder via Mail beim Bürgermeister und den Gemeindevertretern vorgestellt. Grundlage dafür ist ein Beschluss der Gemeindevertretung. Dem Antrag der Fraktion Die Linke für eine Beteiligung der Eltern gemäß Kindertagesstättengesetz (Paragraf 6a) war im Mai einhellig bei nur einer Enthaltung zugestimmt worden.

Von den acht Einrichtungen in der Gemeinde Mühlenbecker Land, die unter das Kitagesetz fallen, sind derzeit fünf Einrichtungen aktiv auf Gemeindeebene vertreten. In diesen Einrichtungen war bereits ein Elternbeirat mit je zwei Mitgliedern gewählt worden – aus der Mitte ihrer Elternschaft. Im Mühlenbecker Hort werde gerade gewählt, in einer weiteren Kita stehe die Wahl an, informiert Elternvertreterin Loreen Tirado. Die Kita Heidkrautbahn in Schildow ist durch den Wechsel der bisherigen Vertreterin in die Schule derzeit unbesetzt.

Elternvertreterin Loreen Tirado

Elternvertreterin Loreen Tirado.

Quelle: privat

„Da wir alle berufstätig sind und uns größtmögliche Flexibilität erhalten wollen, gibt es keinen Vorstand“, sagt Loreen Tirado. „Wir sind gleichberechtigte Mitglieder, die sich gegenseitig vertreten.“

Einer der Schwerpunkte bei den Beschlüssen sei es, daran mitzuwirken, die kommunale Kitasatzung rechtskonform zu gestalten. Da befinde sich die Gemeinde bereits auf einem guten Weg, schätzt die junge Mutter ein. Ein weiteres Ziel sei es, eine Aufnahme des Kitaelternbeirates in die Hauptsatzung der Gemeinde zu erwirken. Wichtig ist den Eltern zudem ein gesundes Essen in den Tagesstätten, weshalb unter anderem eine Teilnahme am EU-Schulprogramm zur Versorgung der Kinder mit Obst, Gemüse und Trinkmilch angestrebt werde.

Die Liste der beschlossenen Betätigungsfelder ist lang: Künftig sollen zur Verfügung stehende Fördermittel vom Bund abgerufen werden, um die Kommune finanziell zu entlasten. Im Zuge eines Qualitätsmanagementsystems soll unter anderem erreicht werden, dass im Fachdienst der Verwaltung auch pädagogische Sachkompetenz zu finden ist. Überdies sollen der Betreuungsschlüssel verbessert und Azubis künftig nicht mehr in die Personalplanung hineingerechnet werden. Ziel ist auch eine Ausbildungsvergütung für Erzieher/innen, eine Krankheits-, Urlaubs- und Weiterbildungsvertretung und perspektivisch sogar eine Beitragsfreiheit für die Jüngstenbildung im Land Brandenburg.

Ein wichtiger Termin für die Kitaeltern ist Dienstag, 28. November. An diesem Tag will die Gemeindevertretung über die neue Kitasatzung beraten und voraussichtlich beschließen. Zudem soll die Vollversorgung vorgestellt werden, die zum neuen Jahr in den Einrichtungen eingeführt werden soll. Die Sitzung beginnt um 18.30 Uhr im Bürgersaal in Schildow.

Von Helge Treichel

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