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Oberhavel Kita-Essen auf Gemeinde-Kosten
Lokales Oberhavel Kita-Essen auf Gemeinde-Kosten
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02:15 03.07.2015
In Oberkrämer werden derzeit täglich 740 Kinder mit Essen versorgt.   Quelle: Fotolia
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Oberkrämer

 Bislang kommt das Kita- und Hortessen in Oberkrämer von verschiedenen privaten Anbietern. Das könnte sich Anfang 2016 ändern. Es gibt Überlegungen, dass die Gemeinde die Essensversorgung bald selbst in die Hand nimmt. Entsprechende Pläne werden derzeit von den Gemeindevertretern diskutiert.

Momentan werden jeden Tag etwa 740 Kinder in Oberkrämer mit Essen versorgt, davon 440 in den Kitas und weitere 300 in den Horten in Bötzow und Vehlefanz. Das Essen stammt derzeit aus „Margrits Mittagstisch“ in Bötzow, aus der Schulküche in Kremmen sowie vom Anbieter Apetito. „Nachdem wir an einem anderen Anbieter kündigen mussten, haben wir eine Notversorgung organisiert“, sagte Ronny Rücker, der Leiter des Hauptamtes in Oberkrämer. Diese Notversorgung solle nun in einen Regelbetrieb übergehen.

Dass die Gemeinde da nun selbst aktiv werden will, habe sowohl wirtschaftliche als auch qualitative Gründe. Die neue Schulküche könnte in Bötzow entstehen. genau genommen gibt es sie bereits. „Margits Mittagstisch“ ist Mieterin in der gemeindeeigenen Küche. Die vier Mitarbeiter könnten von der Gemeinde übernommen werden.

Die Kapazität der Küche liegt bei 330 Portionen. Damit könnten alle Kitas in Oberkrämer versorgt werden – außer die in Vehlefanz. „Die sind scheinbar aber auch zufrieden mit ihrem Essen von Apetito“, sagte Carsten Schneider (SPD), der Leiter des Sozialausschusses. Da müsse es keine Änderung geben. Auch die Aufträge für die Horte in Bötzow und Vehlefanz könnten ausgeschrieben werden.

Am Donnerstagabend wollen die Gemeindevertreter das Thema beraten, eine Entscheidung ist für den Herbst geplant. Wie Hauptamtsleiter Rücker sagte, könne dann alles recht schnell gehen – zum Januar 2016 sei dann die Übernahme geplant. Entsprechende Vorgespräche seien schon gelaufen, die Kitakonferenzen werden das Thema in den nächsten Wochen beraten. Im jüngsten Sozialausschuss in Eichstädt stimmten die Mitglieder für den Plan, zwei Mitglieder des Gremiums hatten sich allerdings enthalten.

„Es gibt viele Pluspunkte“, so Carsten Schneider. Die Steuerungsmöglichkeiten seien besser, aber er sieht auch Risiken. „Was zum Beispiel im Krankheitsfall passiert, ist ungeklärt.“ Dafür wünscht er sich von der Gemeinde einen Plan B. Möglich sei auf lange Sicht auch eine Kooperation mit Kremmen. Die dortige Schulküche stoße auch an Kapazitätsgrenzen, vielleicht sei eine Zusammenarbeit denkbar, so Schneider

Von Robert Tiesler

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