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Oberhavel Kleine Gärtner in Aktion
Lokales Oberhavel Kleine Gärtner in Aktion
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00:17 14.04.2017
So sehen kleine Gärtner aus. Gestern schaffte sie sich an dem Hochbeet im EKT. Die Kinder haben ihre Kita „Kleine Fische“ gleich nebenan. Quelle: Enrico Kugler
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Oranienburg

Eigentlich gab es am Dienstag recht ungemütliches Wetter. Doch als die kleinen Gärtner aus der Kita „Kleine Fische“ sich über das neue Hochbeet im Eltern-Kind-Treff (EKT) nebenan hermachten, kam die Sonne raus. Ganz so einfach war es für die Drei- und Vierjährigen nicht, den Inhalt der Samentütchen genau in die vorgesehenen Reihen zu befördern. Aber das wird schon werden. Bald dürften zarte Pflänzchen die Köpfe rausstecken und zu prächtigen Radieschen, Salat, Schnittlauch, Erbsen, Roten Beeten und Karotten heranwachsen. Alles Bio.

Was da wohl drin ist? Quelle: Enrico Kugler

Die Kita-Kinder bekamen Verstärkung von ihrer Erzieherin Diana Wünsche und Tim Klamann, der als Botschafter der Stiftung „Town & Country“ unterwegs ist. Für Klamann war es das zweite Hochbeet, das er in Oranienburg übergeben durfte. Die Comeniusschüler hatten schon im Vorjahr auf ihrem neuen Schulgelände ein Beet bepflanzen dürfen. Das neue Hochbeet an der Kitzbüheler Straße ist nun das 74. In der bundesweiten Spendenaktion, die seit einem Jahr läuft, sponserte die Stiftung dem EKT wirklich alles. Angefangen vom langlebigen Lärchenholz für den Rahmen, hergestellt in einer Dresdner Behinderten-Werkstatt, bis zur Anzuchterde und dem Saatgut. Noch weitere 100 Beete, darunter auch rollstuhlgerechte, werden in diesem Jahr verschenkt, vor allem an Grundschulen.

Im EKT waren erst mal die Kita-Kinder ganz begeistert. So ein Hochbeet ist ganz praktisch. Dank des Stecksystems für den Rahmen ist die Höhe variabel. „Die Aktion heute passt ganz gut“, sagte Erzieherin Diana Wünsche. Die Kinder beschäftigen sich zurzeit mit dem Thema Bauernhof und hatten gerade Saatgut sortiert. „Wir möchten gern noch mehr mit dem Eltern-Kind-Treff machen“, sagte die Erzieherin.

Gar nicht so einfach, die Reihen zu treffen, findet der vierjährige Paul. Aber Erzieherin Diana Wünschen und Tim Klamann helfen ihm. Quelle: Enrico Kugler

Das wird bestimmt möglich sein. Denn das Hochbeet ist erst der Anfang im Freigelände des Treffs. „Wir werden in einem Schaukasten jetzt immer unsere nächsten Aktionen ankündigen“, sagt Martin Lenarth, der Leiter des EKT. Dienstags und donnerstags von 15 bis 17 Uhr sowie samstags von 10 bis 12 Uhr wird immer ein Mitarbeiter im Garten des EKT sein und die Besucher anleiten. „Es soll ein Wohlfühlgarten werden“, sagt Lenarth.

Die nächsten Aktionen im garten werden jetzt immer angekündigt. Alle zwei Wochen starten Projekte. Quelle: Enrico Kugler

Alle zwei Wochen sollen Projekte starten. Ideen gibt es schon mehrere. Demnächst kann ein Gewächshaus aufgebaut werden. Und aus großen Blumenkübeln, zu Pyramiden aufgestapelt, soll ein Naschgarten gestaltet werden. Aus Paletten könnten eine Art Minibeete gezimmert werden. „Um die könnten sich Eltern kümmern“, meint Martin Lenarth. Ähnlich wie die Beete im Bürgergarten. Und natürlich sollen Blumen und Kletterpflanzen im Garten des EKT sprießen.

Von den „Kochbuben“, einer Seniorengruppe, die sich jeden Mittwoch trifft, bekommt der EKT einen Thermokomposter geschenkt. So lernen die Kinder wieder ein Stückchen umweltfreundlichen Alltag kennen.

Nicht nur die Kinder, auch Tim Klamann machte sich gestern die Hände ordentlich schmutzig. „Ich finde es immer toll, wenn wir den Kindern die grüne Welt ein Stück näher bringen.“

Von Andrea Kathert

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