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Kleine Schwäne legen Autobahn-Verkehr lahm

Stau und Polizeieinsatz auf der A10 Kleine Schwäne legen Autobahn-Verkehr lahm

Tierische Aufregung am Sonnabend auf der A10: Sechs kleine Schwäne haben nahe der Anschlussstelle Oberkrämer den Verkehr zum Erliegen gebracht. Polizisten sammelten die Tiere von der Straße ein. Da die Schwaneneltern nicht zu finden waren, musste für die Kleinen schnell ein neues Zuhause gefunden werden.

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Gerettet: Die Polizei holte am Sonnabend sechs Schwanenkinder nahe der Anschlussstelle Oberkrämer von der Autobahn und brachte sie zunächst in einer Plastebox in Sicherheit.

Quelle: Polizei

Oberkrämer. Tierische Aufregung am vergangenen Sonnabendmorgen auf der Autobahn 10. Kurz nach 7 Uhr erhielt die Leitstelle der Polizei in Potsdam die Nachricht, dass mehrere Schwäne in Höhe der Anschlussstelle Oberkrämer in Richtung Berlin auf der Fahrbahn herumlaufen.

Justerment zu dieser Zeit befand sich die Streifenwagenbesatzung des Videowagens im Einsatz. Um 7.17 Uhr stellten die Beamten verwundert fest, dass sich der Verkehr an der Anschlussstelle Oberkrämer plötzlich staute. In Unkenntnis der Lage wurde zunächst das Autobahnpolizeirevier Walsleben telefonisch über den Stau informiert. Doch noch während des Telefonates wurde die Stauursache festgestellt. Sechs kleine flauschige „Verkehrsrowdies“ brachten den Verkehr auf der Autobahn zum Erliegen. Es handelte sich um sechs wenige Wochen alte Jungschwäne. Die Beamten stoppten zusammen mit einem anderen Verkehrsteilnehmer auf dem Standstreifen, sammelten die Jungtiere ein und verstauten sie in einer Plastebox. Die Gefahr für den Straßenverkehr war somit gebannt.

 So wurden die die flauschigen „Verkehrsrowdies“ in den Heimattierpark nach Kunsterspring transportiert

So wurden die die flauschigen „Verkehrsrowdies“ in den Heimattierpark nach Kunsterspring transportiert.

Quelle: Polizei

Was nun tun mit den Schwänen? Zusammen mit einem fachkundigen Passanten, der selbst Gänsehalter ist, wurden die Umgebung und umliegenden Seen nach den Eltern der Schwanenkinder abgesucht. Ohne Ergebnis. Also wurden die Kleinen in den Heimattierpark nach Kunsterspring (Kreis Ostprignitz-Ruppin) gebracht. Dort wurden zwei rührige Tierpfleger angetroffen, die die „Waisenkinder aufnahmen, obwohl sie eigentlich nur Greifvögel annehmen dürfen. Wenn die Sechs groß sind, sollen sie ausgewildert werden.

Die Polizeidirektion bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich bei den Tierpflegern. Wer bei der Aufzucht der kleinen Schwäne helfen möchte, kann dem Heimattierpark Kunsterspring gern eine Spende zukommen lassen, Kennwort: „Autobahnschwäne“.

Von Bert Wittke

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