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Kleine Vereine erhalten mehr, große weniger

Oberhavel Kleine Vereine erhalten mehr, große weniger

Mit 40 Ja-Stimmen bei nur einer Gegenstimme und sieben Enthaltungen haben die Mitglieder des Kreistages Oberhavel am Mittwoch eine Änderung der Sportförderrichtlinie beschlossen. Danach werden künftig kleinere Vereine mehr Geld erhalten. Von den bisherigen Pro-Kopf-Zuschüssen wird abgerückt.

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Der Kreistag Oberhavel nickte gestern die Änderung der Sportförderrichtlinie mit großer Mehrheit ab.

Quelle: Bert Wittke

Oranienburg. Die Sportförderrichtlinie der Kreises Oberhavel wird zwei Jahre nach ihrer Geburt geändert. Das hat der Kreistag in seiner Sitzung am Mittwochabend mit großer Mehrheit beschlossen. Danach werden künftig kleiner Vereine mehr von den zur Verfügung gestellten 250 000 Euro erhalten. Mitgliederstärkere Vereine, insgesamt soll es sich um zehn handeln, müssen dagegen in Zukunft mit geringeren Zuschüssen auskommen. Damit rückt der Kreistag von der bisherigen Praxis eines Pro-Kopf-Zuschusses ab. Im Gegenzug soll es dafür künftig höhere Beträge für die Projektförderung geben.

Matthias Rink (CDU) räumte seitens der Verwaltung zwar ein, dass jetzt einige größere Verein weniger Geld erhalten würden, dennoch würden sie immer noch mehr bekommen. Damit spielte der Dezernent auf die Tatsache an, dass es sich bei der Sportförderung um eine freiwillige Leistung des Kreises handele. Wenn dieses Geschenk auch künftig für einige Vereine kleiner ausfalle, so bleibe es doch immer noch ein Geschenk, sagte er. Die künftige Praxis, die kleinen Vereine zu stärken, bezeichneten etliche Kreistagsmitglieder als gerechtere Verteilungsvariante und für das Überleben einer ganzen Reihe dieser Vereine unumgänglich.

Zuvor hatte das fraktionslose Kreistagsmitglied Ralf Niedergesäß einen Änderungsantrag eingebracht, der darauf abzielte, bei den bisherigen Pro-Kopf-Zuschüssen zu bleiben. Außerdem bemängelte er, dass im Vorfeld zu wenige Vereine die Chance gehabt hätten, ihre Meinung dazu vorzubringen. Der Antrag wurde jedoch abgelehnt.

Von Bert Wittke

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