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Oberhavel Kleiner Festakt für neues Feuerwehrfahrzeug
Lokales Oberhavel Kleiner Festakt für neues Feuerwehrfahrzeug
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00:16 03.10.2017
Vor dem neuen Fahrzeug (v.l.): Stabrandmeister Gerd Lerche, Bürgermeister Sebastian Busse, Fördervereinschef Holger Reinitz und Ortswehrführer Johannes Homuth. Quelle: Robert Tiesler
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Sommerfeld

Zwischendurch musste Sommerfelds Ortswehrführer Johannes Homuth immer mal wieder mit den Tränen der Rührung kämpfen. „So ein Ereignis, wie wir es heute erleben, haben wir nicht so oft“, sagte er am Freitagabend. Der Platz vor der Feuerwehr war voller Menschen. Vorgestellt wurde der neue Vorausrüstwagen, der ab sofort seine Dienste bei der Sommerfelder Feuerwehr leisten wird. Mit Nebel und farbigen Scheinwerfern wurde „sein“ Auftritt zelebriert – fast wie ein Popstar. Der Applaus war heftig.

Viele Zuschauer beim Festakt. Quelle: Robert Tiesler

Die Geschichte drumherum ist allerdings auch bemerkenswert. Der alte VW T 4 der Feuerwehr schaffte es nicht mehr durch den Tüv, es musste Ersatz her. Am 29. Juni entdeckte Sven Goehse im Internet ein Gebrauchtfahrzeug, das passen könnte. Kosten: 85 000 Euro. Doch wie sollte so viel Geld zusammen kommen?

Johannes Homuth gab am Freitag zu, dass er zunächst dagegen gewesen sei, Spenden zu sammeln. Innerhalb weniger Tage sind dann aber schon etwa 45 000 Euro zusammen gekommen. Firmen und Privatleute gaben Geld, aber einige der Feuerwehrleute. Eigentlich sollte der Rest aus dem Kremmener Haushalt kommen – was dann aber ein rechtliches Problem darstellte. Die Sammelei ging also weiter, und am Ende kamen tatsächlich die kompletten 85 000 Euro zusammen – ausschließlich durch Spenden.

Die Spendentafel kann sich jeder ansehen – sie hängt außen am Feuerwehrgebäude, links vom Tor. Quelle: Robert Tiesler

„Danke an die Kameraden, die Spenden gesammelt haben“, sagte Holger Reinitz, der Chef des Feuerwehr-Fördervereins in seiner kleinen Ansprache. „Es ist nicht einfach, Sponsoren anzusprechen“, betonte er. Da sei immer eine gewisse Überwindung notwendig. Johannes Homuth ergänzte am Freitagabend: „Da wurde von vielen Leuten Eigenleistung reingesteckt, und das macht mich sehr stolz.“ Zu den vielen Geldgebern sagte der Ortswehrführer: „Da kann man einfach nur ganz, ganz doll danke sagen.“ Diesem Dank schloss sich Kremmens Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) an. Er lobte das große Engagement der vielen Menschen rund um die Sommerfelder Feuerwehr.

Um das Ganze offiziell zu machen, unterschrieb Bürgermeister Busse eine Schenkungsurkunde vom Feuerwehr-Förderverein. Damit gehört das Auto der Stadt. Einen Namen bekam der neue Wagen auch. „Wir möchten das Fahrzeug jemandem widmen“, sagte Ortswehrführer Johannes Homuth. Es sei eine Person, die immer eine große Hilfsbereitschaft an den Tag gelegt habe, jemand der „nicht mehr unter uns weilt.“ Das Auto trägt den Namen „Munne“, so wurde Waltraud Weißbrich genannt, die Mutter des langjährigen Ortswehrführers Ralf Weißbrich. Auch diese Entscheidung hat für große Freude gesorgt.

Das Interesse am Fahrzeug war groß. Quelle: Robert Tiesler

Nach dem Festakt nahmen die Sommerfelder gleich mal das neue Fahrzeug in Augenschein und nahmen auf dem Fahrersitz Platz. Und auch die Liste der Spender ist von vielen genau studiert worden. Das Schild hängt außen an der Wache, links direkt neben dem Tor. Einigen fiel gleich auf, dass nicht alle größeren Sommerfelder Unternehmer auf der Liste stehen.

Von Robert Tiesler

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