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Oberhavel Kleingärtner sind empört
Lokales Oberhavel Kleingärtner sind empört
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19:48 22.08.2016
Die Idylle trügt in der Kleingartenkolonie. Quelle: Foto: Privat
Velten

Eine Handvoll Mitglieder des Veltener Kleingartenvereins Adlerstonberg will bei der kommenden Stadtverordnetenversammlung ihrem Unmut Luft machen. Seit vier Jahren ist die Stadt ihr Verpächter, die Auflagen findet der Verein viel zu streng. „Wir sollen Terrassen, Gehwege und Pavillons abreißen lassen, weil sie als ,Schwarzbau’ gelten“, erklärt Sophie Friese, die seit 2001 eine 700 Quadratmeter große Parzelle besitzt. „Es ist fast nichts mehr erlaubt, man kann den Garten kaum noch nutzen“, so Friese. Betroffen seien etliche der 45 Parzellen an nördlichen Veltener Stadtrand nahe der WR-Ranch an der A10.

Die Pachtgründstücke des Vereins, 1912 gegründet, befinden sich laut Stadtverwaltung im „planungsrechtlichen Außenbereich“ der Stadt, Baugenehmigungen könnten nur in besonderen Fällen erteilt werden. Dafür müssen sich die Kleingärtner an den Landkreis richten. Betroffen sind etwa Lauben, Gewächshäuser, Carports oder Schuppen. Sogar das Aufstellen von Wohnwagen müssen sich die Kleingärtner genehmigen lassen. Auch feste Pools sind nicht ohne Weiteres erlaubt. Halten sich die Nutzer nicht daran, drohen Bußgelder, und der Abriss kann eingefordert werden. „Das macht vielen von uns zu schaffen, die meisten sind ja schon über 60“, so Sophie Friese. Sie und ihre Mitstreiter hoffen nun, mit SVV und Stadtverwaltung einen Kompromiss zu finden. Immerhin gehe es ja nur um die normale Nutzung eines Kleingartens. Massive Häuser wolle niemand bauen.

Von Marco Paetzel

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