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Oberhavel Kletterspaß für die Kleinsten
Lokales Oberhavel Kletterspaß für die Kleinsten
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00:17 20.03.2017
Nicola Nöske hat mit ihrem Kletterwaldkonzept, das sie gern als Franchiseunternehmen ausbauen würde, eine Marktlücke entdeckt. Quelle: Enrico Kugler
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Birkenwerder

Noch sind die Bäume kahl, geben aber so den Blick frei auf den „Mini Monkey Kletterwald“ in Birkenwerder im Ortsteil Briese. Doch guckt die Sonne hinter den Wolken hervor, kann man auch in der kühlen Jahreszeit ahnen, welch toller Kletterspaß hier nahe der Waldschule Briesetal möglich ist.

An den Wochenenden – außer wenn es stürmt und schneit – kann sogar ganzjährig von 10 bis 18 Uhr bei den kleinen Affen an der Briese geklettert werden. Ab April ist dann täglich geöffnet. Der Mini Monkey Kletterwald ist ein deutschlandweit einzigartiges Konzept, das sich an Kinder ab zwei Jahren richtet. In 25 Parcours, die zwischen den Bäumen in einer Höhe von maximal 1,5 Metern angebracht sind, können schon die Kleinsten erste Klettererfahrungen sammeln. Die Idee für diesen Kletterwald hatte die Inhaberin und dreifache Mutter Nicola Nöske, als sie mit ihrem Sohn erstmals in einem Hochseilgarten zu Gast war. „Es war toll, aber als wir wiederkamen, gab es eine Mindestgröße“, so die Hohen Neuendorferin. Kurzerhand wurde im eigenen Garten ein Parcours aufgebaut. „Das war der Prototyp", verrät die studierte Pädagogin und Psychologin lachend.

Eingang zum Kletterwald Quelle: Enrico Kugler

Als dann immer mehr Nachbarskinder zum Klettern vorbei kamen, recherchierte die 42-Jährige und stellte fest, dass es keine Kletterwaldangebote für die jüngste Zielgruppe in Deutschland gibt. So machte sie sich auf die Suche nach einem passenden Gelände und wurde im Briesetal fündig, stellte einen Bauantrag für ihr Kletterwaldkonzept, das nach der Spielplatznorm gebaut und vom TÜV abgenommen ist. 2012 feierten man Eröffnung.

25 Parcours mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad werden geboten. Quelle: Enrico Kugler

„Das Ganze ist einem Hochseilgarten nachempfunden mit unterschiedlichen Schwierigkeiten: Mal schwingend, springend, balancierend, kriechend oder krabbelnd. Es ist unsere sechste Saison und die Nachfrage ist groß“, berichtet Nöske, die neben Angeboten für Kita- und Schulgruppen, Kindergeburtstagen, an Wochenenden auch Bastelaktionen, Kletterturniere und Schatzsuchen anbietet. Doch auch die Begleiter der kleinen Nachwuchskletterer werden bei Nicola Nöske umsorgt. „Hier kann sich die Mutter hinsetzen und ihre Kinder spielen lassen“, fordert die Hohen Neuendorferin zum Entspannen auf. Denn Erwachsenen ist das Klettern sowieso nicht erlaubt. Dafür gibt es Waffeln, Crepés und Kaffeespezialitäten. „Bei uns ist es für alle gemütlich. Die Erwachsenen kommen genauso gern wie die Kinder.“

Nicola Nöske verwöhnt die Erwachsenen mit Kaffee und Waffeln. Quelle: Enrico Kugler

Oftmals gebe es sogar Tränen, wenn es Zeit ist, nach Hause zu gehen hat Nöske schon oft beobachtet. Sie hat mit dem Kletterwald – seit drei Jahren betreibt sie einen zweiten in Blankenfelde-Mahlow – ihren Traumjob gefunden. „Man ist draußen in der freien Natur, macht Sport und arbeitet mit Kindern.“ So gehört eine Einweisung durch Nöske oder einen Mitarbeiter mit Hinweisen zu korrekten Grifftechniken beim Klettern immer mit zum Programm, obwohl im Monkey-Kletterwald ungesichert geklettert wird. Für die Minis gibt es Sandkiste und Babyparcours. „Ein neue Strecke mit mobilen Elementen ist in Arbeit“, verrät Nöske, die auch ein Teamtraining für schulische Projekttage im Programm hat.

www.minimonkey-kletterwald.de

Von Ulrike Gawande

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