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Oberhavel Klimaschutzkonzept auf der Zielgeraden
Lokales Oberhavel Klimaschutzkonzept auf der Zielgeraden
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00:39 10.03.2018
Maßnahmenworkshop Workshop Klimaschutzkonzept Mühlenbecker Land Quelle: privat
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Mühlenbeck

Das Klimaschutzkonzept der Gemeinde Mühlenbecker Land ist fast fertig und wird am Mittwoch, 14. März, 18 Uhr, in einer Sondersitzung im Umweltausschuss, der im Bürgersaal Schildow zusammenkommt, vorgestellt.

Seit 2016 wird beraten

Bereits seit Oktober 2016 läuft der Projektzeitraum für das Klimaschutzkonzept der Gemeinde. Zum 31. März will die beauftragte Firma Seecon Ingenieure das über hundert Seiten starke Dokument fertig stellen, zuvor soll jedoch über den finalen Entwurf diskutiert werden, bevor das Konzept den Gemeindevertretern zum Beschluss vorgelegt wird. Das Klimaschutzkonzept würde so zum übergreifenden Leitfaden für künftige Entscheidungen der Gemeinde.

Überblick über den Klimaschutz der Gemeinde

Das Dokument gibt einen Überblick über den Klimaschutz im Mühlenbecker Land: Zunächst hatten Seecon und Gemeindeverwaltung umfangreiche Recherchen durchgeführt, um den Energieverbrauch sowohl in kommunalen als auch in privaten Bereichen der Gemeinde zu erfassen. Auf Basis dieser Daten und mit Blick auf künftig mögliche Bevölkerungsentwicklungen machten die Experten Potenziale für den Klimaschutz im Mühlenbecker Land sichtbar. In enger Zusammenarbeit mit dem Umweltausschuss entwickelte Seecon anschließend einen Katalog konkreter Handlungsempfehlungen, wie sich in der Gemeinde Energie einsparen ließe.

7,1 Tonnen Kohlendioxid jährlich

Bisher produziert das Mühlenbecker Land jährlich etwa 7,1 Tonnen Kohlendioxid pro Einwohner und liegt damit ziemlich genau im bundesdeutschen Durchschnitt. Größter Verursacher sind der Verkehr und die privaten Haushalte. Vor allem in den Haushalten sieht Seecon noch große Potenziale zum Klimaschutz: Hier könnte deutlich weniger Energie verbraucht und mehr Solar-, Photovoltaik- oder geothermische Energie genutzt werden. Lobend im Bericht erwähnt werden bisherige Klimaschutzaktivitäten der Gemeinde: Der 2007 errichtete Neubau der Kita „Raupe Nimmersatt“ wird bereits durch Solarthermie und Photovoltaik mit Energie versorgt. Der neue Schulcampus der Gesamtschule Mühlenbeck setzt auf Geothermie und Pelletheizung. Die Zweifeldsporthalle Schildow wird primär ebenfalls über Geothermie beheizt. Die Kita Spatzenhaus von 2014 hat eine Luftwärmepumpe und inzwischen auch eine PV-Anlage auf dem Dach.

Klimamanager soll eingestellt werden

Als nächste Schritte empfehlen die Fachleute von Secon die Festlegung konkreter Klimaschutzziele, die sukzessive Umstellung kommunaler Einrichtungen auf erneuerbare Energien und eine intensive Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Klimaschutz. Außerdem wird der Gemeinde geraten, einen Klimamanager einzustellen.

Von MAZonline

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