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Oberhavel Kloster: „Dieser Entwurf ist ein Geschenk“
Lokales Oberhavel Kloster: „Dieser Entwurf ist ein Geschenk“
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18:06 07.12.2017
Jonas Hofmann erläutert den Entwurf den Gästen der Ausstellungseröffnung. Quelle: Uwe Halling
Gransee


„Das Spannende war, zwei autarke Baukörper miteinander zu verbinden, die eigentlich gar nichts miteinander zu tun haben“, sagte Jonas Hofmann vom siegreichen Architekturbüro und meinte damit einerseits den Klausurflügel des Klosters und die ehemalige Schule. Nach Einsicht der historischen Unterlagen ging es darum, minimalistisch einzugreifen. Das haben er und seine Kollegen getan. Optisch kommt die Verbindung einer Brücke nahe (siehe Foto). Das Preisgericht bewertete das so: Die Verbindung von Kloster und Schulgebäude über ein Bauwerk analog des Grundrisses des ehemaligen Chorabschlusses wird als gute, zurückhaltende aber auch poetische Geste gewertet. Die Verwendung und Ausformung mit dem modernen, abstrakten Baustoff COR-TEN-Stahl wird als richtig erachtet. Insgesamt werde der Umgang mit der historischen Bausubstanz positiv bewertet.

„Man fühlt sich wie beschenkt, wenn man das Ergebnis sieht“, sagte der ehrenamtliche Granseer Bürgermeister Mario Gruschinske (SPD). Er erinnerte an die Gründung des Sonderausschusses „Kloster“ und die Arbeit, die von den Mitgliedern geleistet wurde. Die vielen Vorschläge seien bedacht und eingearbeitet worden. „Mehr Wünsche gehen nicht in Erfüllung. Zudem wurden das Historische und die Moderne hervorragend kombiniert.“ Er begrüßt es, dass genaugenommen nicht nur über zwei Gebäude geredet wird, sondern auch um die Remise und den Hof, also über den gesamten Komplex. Und er vergaß nicht, Manfred Richter von der Amtsverwaltung „für seine fantastische Arbeit bei der Begleitung der gesamten Entwicklungsphase“ zu danken.

Was die Nutzung angeht, sieht Jonas Hofmann die Bibliothek wie favorisiert in der alten Schule angesiedelt. Das geplante Café und das WC seien eher nicht fürs Kloster geeignet, dafür aber für die Remise. Das Kloster sollte Veranstaltungen vorbehalten sein. „Die Nutzungen im Klostergebäude sind plausibel und sensibel verteilt und respektieren das Baudenkmal sehr gut.

Insgesamt waren zwölf Wettbewerbsarbeiten aus ganz Deutschland eingegangen. Drei blieben nach mehreren Wertungsgängen übrig. Peter Gogol, Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses, sieht bei der Umsetzung des Vorhabens beim Zweitplatzierten Vorteile gegenüber dem Sieger. „Hier könnte man aus dem Hof mehr herausholen“, sagte er. Nico Zehmke von der Amtsverwaltung, der die Ausstellung der Beiträge gestern eröffnete, sagte: „Jetzt soll die Ausstellung erst einmal auf die Bürger wirken. 2018 beginnt die Fachplanung. Ich denke, dass das gesamte Projekt bis 2021 umgesetzt wird.“

Von Stefan Blumberg

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