Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Kloster zum Kulturzentrum machen

Gransee Kloster zum Kulturzentrum machen

Die Oldienacht am Samstag könnte der Startschuss für ein Kulturzentrum im Kloster Gransee sein. Die Veranstalter – der Verschönerungsverein und das Amt Gransee und Gemeinden – hoffen darauf, dass dieser Abend der Anstoß für eine Serie von kulturellen Angeboten für die Granseer wird.

Voriger Artikel
Cannabis-Anbau in großem Stil
Nächster Artikel
Verwaltungschefs reden über Kinderbetreuung

No Age singt am Sonnabend am Kloster in Gransee.

Quelle: Veranstalter

Gransee. Volle Kraft voraus! Der Ruf nach Kultur im und am ehemaligen Kloster wird lauter. Der Verschönerungsverein Gransee spannt sich gemeinsam mit der Amtsverwaltung vor den Karren: Die Oldienacht am kommenden Sonnabend sollte – geht es nach dem Wunsch der Veranstalter – der Startschuss für eine Reihe kultureller Veranstaltungen sein. Für die Oldienacht am 20. Mai wurde die Oranienburger Band No Age verpflichtet. Gemeinsam mit DJ Socken, der Musik-Legende aus Oberhavel, sollen die Gäste aus Gransee und Umgebung in alte Zeiten zurückversetzt werden. Musik aus den 70er- und 80er-Jahren wird auf dem Klosterhof zu hören sein. Beginn ist um 19 Uhr, bis um 1 Uhr dürfen die Klänge zwischen den Gemäuern des Klosters, der alten Schule und der Stadtmauer an der Nordpromenade erklingen.

Oldienacht wurde an die erste Auflage angedockt

Ursprünglich sprach Thomas Pilz die Idee aus. Der Schönermarker spielt selbst in mehreren Bands und findet sich jetzt in einer Mini-Arbeitsgemeinschaft mit Torsten Gaeth, Vorsitzender des Verschönerungsvereins, Bernd Guth, Musik- und Technik-Experte, Klaus Schwabe, Gastwirt, und Wolfgang Schwericke von der Amtsverwaltung wieder. Bereits vor zwei Jahren gab es die erste Oldienacht. „Daran haben wir uns erinnert, als Thomas Pilz seine Idee äußerte. So haben wir die erste Veranstaltung gleich daran angedockt“, so Wolfgang Schwericke. Die AG möchte mit der Oldienacht am Kloster die Kulturbewegung in Gransee in Gang setzen – übrigens alles auf eigenes Risiko. „Die jetzige Oldienacht könnte der Beginn einer Serie werden“, sagt Wolfgang Schwericke. Für den 16. September ist bereits eine zweite kulturelle Auflage geplant; dann mit einem anderen Aufhänger, zum Beispiel ein Rockabend.

Gaeth: „Man braucht Geduld, ehe sich solche Dinge durchsetzten“

Torsten Gaeth kennt sich mit dem Organisieren von Veranstaltungen aus. „Mit Bernd Guth zusammen stellen wir seit Jahren die Rocknacht auf die Beine“, sagt er. Man brauche Geduld, ehe sich solche Dinge durchsetzten. Die wollen die Granseer aufbringen. „Wenn etwas wahrgenommen wird, etabliert es sich auch.“ Die Veranstalter würden sich freuen, wenn sich Kultur-Nachahmer finden und das Kloster für ihre Veranstaltungen entdecken. Der für die Oldienacht von Marc Berger entworfene Flyer enthalte den Samstag-Termin. „Vielleicht gibt es künftig einen Jahresflyer mit vielen Veranstaltungshinweisen“, wünscht sich Wolfgang Schwericke.

Die Gäste der Oldienacht können ihre Karten im Vorverkauf (sechs Euro) beim Verschönerungsverein oder in der Amtsverwaltung (Abteilung Kommunales) sowie an der Abendkasse (acht Euro) erwerben. Dafür bekommen sie nicht nur etwas auf die Ohren, sondern auch etwas für die Augen: ein illuminiertes Gemäuer. Torsten Gaeth: „Und alles ist von Granseern gemacht.“

Von Stefan Blumberg

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Oberhavel


MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg