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Klosterscheune: Applaus für Barbara Thalheim

Zehdenick Klosterscheune: Applaus für Barbara Thalheim

Die bekannte Liedermacherin Barbara Thalheim, die zu DDR-Zeiten ganze Theater füllte, kam gemeinsam mit ihrem jungen Kollegen Christian Haase zu einem Konzert in die Zehdenicker Klosterscheune. „K(r)ampf der Generationen“ haben sie ihr Programm überschrieben.

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Barbara Thalheim beim Auftritt in Zehdenick.

Quelle: Uwe halling

Zehdenick. Für Klostergalerist Jörg Zieprig ist sie eine „wichtige Stimme des Landes“ und er freut sich jedes Mal, wenn Barbara Thalheim einer Einladung nach Zehdenick folgt.

Am Freitag kam die bekannte Liedermacherin, die zu DDR-Zeiten ganze Theater füllte, gemeinsam mit ihrem jungen Kollegen Christian Haase. „K(r)ampf der Generationen“ haben sie ihr Programm überschrieben, weil beide aus einer jeweils anderen Zeit stammen, aber trotzdem gut zusammen Musik machen und über das Leben und die Politik nachdenken können. Genau 34 Jahre trennen die Chanson-Sängerin und den Rockpoeten, von dem einige sagen, er klinge wie Gerhard Gundermann.

Unter den mehr als 40 Gästen waren viele, die mit Thalheim „erwachsen“ wurden. Peter Schneider genoss das Konzert. Für ihn war es die erste Live-Begegnung mit der Sängerin. Ihre Lieder kannte ich bis dato nur von CD. „Live ist das immer anders und schöner. Und dann noch in so einem Ambiente“, lobte der Urlauber aus Wittenberge an der Elbe auch die Klosterscheune.

Jörg Zieprig hatte mit beiden Musikern lange im Voraus geplant, um den „Tour-Abstecher“ an die Havel möglich zu machen. Beide waren nicht zum ersten Mal in Zehdenick zu Gast, aber zum erstmals gemeinsam. „Das Thema Generationen, das uns beide näher bringen, finde ich ganz wichtig“, so der Galerist. Tatsächlich kokettierten die Künstler mit ihrem Alter und ihrer jeweiligen Biografie. Sie nannte ihn Enkel, er rief „Omi“ zu ihr rüber. Auch musikalisch warfen sich beide die Bälle zu – Thalheim sang von der Liebe, die man sich heute nicht mehr gesteht, Haase über die Liebe und einen Ort irgendwo im Nirgendwo.

Für den gebürtigen Leipziger, der mit acht Jahren den Mauerfall erlebte, war es immer selbstverständlich, in den Urlaub zu fahren, ob in die Toskana oder die Provence. Leicht schelmisch fragte er seine Konzertpartnerin, was sie in ihrer Jugend eigentlich zwischen Suhl und Stralsund erlebt habe? „Auf jeden Fall sehr viele Feten. Wir haben mehr gefeiert als ihr“, antwortete Barbara Thalheim. Mit 17 hatte sie Berlin erobert und „ihre“ Straße war die Schönhauser.

Von Cindy Lüderitz

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