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Klubhaus: Bauarbeiten kommen gut voran

Kremmen Klubhaus: Bauarbeiten kommen gut voran

Was in den oberen Etagen des Kremmener Klubhauses passieren soll, steht weiterhin nicht fest. Dafür kommen die Bauarbeiten im Erdgeschoss aber gut voran. Um die 15 Bauarbeiter waren am Donnerstag dort unterwegs. Im Mai soll in den Räumen die neue Bäckerei eröffnen.

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Der Stuck an den Decken der Klubhaus-Räume wurde in den vergangenen Tagen freigelegt.

Quelle: Robert Tiesler

Kremmen. Die Bauarbeiten in der unteren Etage des Kremmener Klubhauses kommen voran. Voraussichtlich im Mai wird dort das Café der Bäckerei Plentz hinziehen, das sich momentan noch ein paar Häuser weiter befindet.

Der Parkplatz im Hinterhof ist voll, um die 15 Arbeiter waren allein am Donnerstag auf dem Gelände tätig. „Die Trockenbauer sind da, Maler, Stuckateure, Elektriker“, erzählte Karl-Dietmar Plentz am Donnerstagmittag. „Wir liegen ganz gut im Zeitplan, wir wollen mit der Eröffnung des Ladens gern in die Spargelzeit.“

Karl-Dietmar Plentz (l) und die Bauarbeiter und Planer

Karl-Dietmar Plentz (l.) und die Bauarbeiter und Planer.

Quelle: Robert Tiesler

Die Bauarbeiten im Klubhaus werden von Kremmener aufmerksam verfolgt. „Sie kommen und fragen, was wir machen und was das hier wird“, berichtete die Restauratorin Daniela Geyer. „Sie freuen sich, dass es vorwärts geht.“

Es hat sich auch schon einiges getan. Eines der Fenster in der Fassade zum Markt hin ist der neuen Eingangstür für den Laden gewichen. „Der neue Zugang entstand in Abstimmung mit dem Denkmalschutz“, sagte Karl-Dietmar Plentz. In den beiden Räumen auf der anderen Seite des Flures wird es weitere Tische und Stühle geben sowie eine Möglichkeit für Gruppen, kleinere Veranstaltungen durchzuführen. „Das könnte so was wie die gute Stube von Kremmen werden“, so Karl-Dietmar Plentz.

Deckenkunst

Deckenkunst

Quelle: Robert Tiesler

Zumindest sind die beiden Räume auch historisch gesehen interessant. Die Restauratoren haben dort an der Decke schon alte Stuckarbeiten freigelegt. „Sie waren auch vorher schon sichtbar, aber mehrfach überstrichen“, erzählte Daniela Geyer. Sie werden nun ausgebessert, abgebrochene Ecken werden ergänzt.

Saniert wird im Zuge der gerade laufenden Bauarbeiten auch die Durchfahrt zum Hinterhof, sie bekommt außerdem einen barrierefreien Zugang zum Geschäft.

In der unteren Etage des Klubhauses geht es also voran – doch was passiert in den Räumen darüber? Da ist schon seit Jahren ein Streitpunkt. Am Mittwoch trafen sich Vertreter des Landkreises, der Stadt und der Denkmalbehörde. Was genau dort besprochen worden ist, soll erst demnächst in einer Sonder-Ortsbeiratssitzung erläutert werden, sagte der Ortsvorsteher Eckhard Koop (parteilos) am Donnerstagnachmittag.

Das Klubhaus mit der neuen Eingangstür (l)

Das Klubhaus mit der neuen Eingangstür (l.)

Quelle: Robert Tiesler

So viel sei aber klar: Der große Saal in der ersten Etage des Klubhauses soll erhalten bleiben. Dennoch: „Ich war am Ende des Gespräches nicht der Glücklichste, aber wir haben einen Kompromiss gefunden“, sagte Eckhard Koop, ohne Details zu nennen. Es sei ein Alternativvorschlag zu den bisherigen Plänen unterbreitet worden.

Einen Termin für diese Ortsbeiratssitzung will Eckhard Koop demnächst bekannt geben. Dort gibt es dann weitere Informationen zu den geplanten Arbeiten und zu den Planungsvarianten.

Von Robert Tiesler

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