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Klubhaus: Ortsbeirat will Ideenwettbewerb

Kremmen Klubhaus: Ortsbeirat will Ideenwettbewerb

Im Mai öffnet in der unteren Etage des Klubhauses in Kremmen das neue Café. Aber was passiert in den oberen Stockwerken? Der Ortsbeirat regt nun einen Ideenwettbewerb an. Allerdings muss es auch dafür ein Konzept für das Klubhaus geben. Die Bibliothek und der Seniorentreff könnten dort hinziehen.

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Das Klubhaus am Marktplatz in Kremmen – in der unteren Etage wird im Mai das neue Café von Bäcker Plentz eröffnet.

Quelle: Sebastian Morgner

Kremmen. Der Kremmener Ortsbeirat regt einen Ideenwettbewerb für das Klubhaus am Marktplatz an. Darauf einigte sich das Gremium am Montagabend nach einer gut zweistündigen Debatte. Architekten könnten Pläne erstellen, wie sie sich den Ausbau des historischen Gebäudes vorstellen würden. Der Vorschlag, der am Ende angenommen wird, erhält eine Prämie, über dessen Höhe noch entschieden werden muss.

Das Problem: Damit die Architekten loslegen können, muss erst einmal klar sein, was sich denn alles im Klubhaus abspielen soll. „Man muss ja eine Grundvorstellung haben“, gab Christoph Brunner (BfB) zu bedenken. Der zu diesem Zeitpunkt noch designierte Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) stimmte dem zu: „Man kann nur einen Ideenwettbewerb machen, wenn man ein Konzept hat.“ Das fehle aber noch, ebenso eine Wirtschaftlichkeitsrechnung.

Zuvor hatte Katy Lüder von der Bürgerinitiative, die sich für das Klubhaus einsetzt, in einem Vortrag ausgeführt, wie der aktuelle Stand ist, sowie was und wer später alles in dem Haus am Marktplatz untergebracht werden könne. So sei es sinnvoll, dort einen Treffpunkt für Senioren zu erschaffen. Der Jugendclub hingegen solle an seinem jetzigen Standort bleiben und nicht ins Klubhaus umziehen. Die Bibliothek aber könnte dort unterkommen. Der Saal stünde für diverse städtische Veranstaltungen bereit. Sebastian Busse bemängelte an der Stelle, dass es sich bislang alles um Ideen handele, die keine direkten Einnahmen bringen würden.

Der Denkmalschutz spielt für den angedachten Ideenwettbewerb eine ganz große Rolle. Immerhin ist es wegen des Streits um die verschiedenen Baupläne, um die Bühne im großen Saal sowie um den möglichen Anbau zu den neuerlichen Verzögerungen gekommen.

Ortsvorsteher Eckhard Koop (parteilos) will beispielsweise Klarheit, warum vor einigen Jahren der alte Anbau am Klubhaus abgerissen worden ist. An anderen Stellen des Gebäudes habe der Denkmalschutz hingegen Zugeständnisse gemacht. „Diese Ungleichbehandlung stört mich“, so Koop.

Die Stadtverordneten müssen nun entscheiden, ob es zum Ideenwettbewerb tatsächlich kommt.

Von Robert Tiesler

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