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Oberhavel Klubhaus-Umbau beginnt in diesem Jahr
Lokales Oberhavel Klubhaus-Umbau beginnt in diesem Jahr
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00:27 09.01.2015
Nicht mehr lange geschlossen: das Klubhaus am Markt. Quelle: Enrico Kugler
Kremmen

Die Pläne für die untere Etage des Kremmener Klubhauses am Marktplatz bleiben bestehen. Das bestätigte Kremmens Bürgermeister Klaus-Jürgen Sasse (SPD). Karl-Dietmar Plentz plant im Klubhaus-Erdgeschoss, ein Café zu eröffnen. Die bereits bestehende Filiale am Marktplatz lässt sich nach seinen Angaben nicht erweitern und soll umziehen.

„Das Geld für den Umbau ist im Haushalt“, sagt Klaus-Jürgen Sasse. „Die Stadtverordneten haben ihn so beschlossen.“ Die Kosten, die die Stadt tragen muss, betragen zwischen 400.000 und 600.000 Euro. Eine neue Diskussion darum könnte es allerdings in dem Fall geben, dass die Stadtverwaltung keine Genehmigung für die geplante Kreditaufnahme bekommt. „Ich denke, da gibt es innerhalb der nächsten 14 Tage aber Klarheit“, so Bürgermeister Sasse. Nach dem Umbau soll die untere Etage im September dieses Jahres bezugsfertig sein. Das bedeutet, dass die Bäckerei dann mit ihren Einzugsarbeiten beginnen könnte.

Zur Geschichte

Das Klubhaus in Kremmen, Am Markt 14, stand nun fast zwei Jahrzehnte lang leer.
1850 wurde es an der Stelle des 1607 gebauten Gasthofes errichtet, damals noch ein zweigeschossiges Haus mit Saalanbau. Nach einem Brand um 1900 ist es auf drei Etagen erhöht worden. Nach 1945 diente das Hotel als Flüchtlingsunterkunft und Polizeikaserne. Bis zum Jahr 1971 war dort in mehreren Räumen die Schule beheimatet.
Bis heute reden die Kremmener über die großen Feten, die einst im Saal stattgefunden haben.

Was mit den oberen Etagen des Klubhauses geschehen soll, ist unterdessen weiter unklar. Die Sanierung würde laut Klaus-Jürgen Sasse weitere 800.000 Euro kosten – aber weiter ohne Nutzung bleiben. „Es gibt keinen Investor.“ Das von der Investorengruppe um Malte Voigts geplante Konzept, das altersgercehtes Wohnen vorsah, hält der Bürgermeister weiterhin für am sinnvollsten. Auch Gerhard Mittelstädt vom Seniorenbeirat hatte sich positiv dafür ausgesprochen. „Dass das nicht geklappt hat, ärgert mich“, so Sasse. Das Geld, das die Stadt Kremmen in Eigenregie dafür übernehmen müsste, sei jedoch nicht zu schultern – im Gegensatz zu Oberkrämer. Dort bezahlt die Gemeinde den Umbau der alte Schule in vehlefanz zum altersgerechten Wohnen. Geplante Kosten:  3,303 Millionen Euro.

Von Robert Tiesler

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