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Oberhavel Königinnen kamen zum 20. Drescherfest
Lokales Oberhavel Königinnen kamen zum 20. Drescherfest
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17:03 14.08.2016
Königinnen: Beata Wardzinska (l.) und Diana Steinke. Quelle: Robert Tiesler
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Staffelde

Der alte Deutz von 1939 brauchte ein paar Anläufe. Dann aber ratterte der Trecker und betrieb den alten Dreschkasten Fricke aus dem Jahr 1949. Die Gäste auf dem Gelände der „Tenne“ in Staffelde erfreuten sich an den beiden Oldtimern und an der historischen Art und Weise zu dreschen.

Es war ein Jubiläum. Zum 20. Mal fand am Sonntag in Staffelde das Drescherfest statt. Kremmens Bürgermeister Klaus-Jürgen Sasse (SPD) dankte dem Initiator Helmut Glanzer für sein jahrelanges Engagement. „Das ist ein wunderbares Fest, passend zum ländlichen Charme deines Restaurants“, so Sasse. Er bedauerte, dass Glanzer demnächst sein Lokal aufgeben und sich in den Ruhestand begeben will. Was aus dem Drescherfest wird, steht in diesem Zusammenhang auch noch nicht fest – es könnte das Letzte sein, falls sich niemand findet, der die Organisation in die Hand nimmt.

Die Dreschmaschine in Aktion. Quelle: Robert Tiesler

Doch das spielte am Sonntag erst mal noch keine Rolle – es wurde gefeiert. Und gekrönt, nämlich die neue Kremmener Erntekönigin. Seit 13 Jahren ist es der Brauch, dass die neue Königin auf dem Drescherfest vorgestellt wird. Ein Jahr lang war Diana Steinke die Kremmener Repräsentantin. Es sei ein aufregendes Jahr gewesen, erzählte sie. „Sie hatte im vergangenen Jahr 33 Auftritte“, berichtete Detlef Reckin vom Erntefestkomitee, „und nicht nur zwei Abende und ein Auftritt beim Festumzug.“ Diana Steinke übergab das Amt an Beata Wardzinska. Die 29-jährige Kremmenerin lebt seit etwa vier Jahren in der Stadt, zuvor lebte sie in Berlin und wuchs in Polen auf. Sie ist ab September Lehrerin an der Goethe-Grundschule in Kremmen.

Sie läuft und läuft und ... Quelle: Robert Tiesler

1997 fand das Drescherfest in Staffelde erstmals statt. Dass daraus eine so langjährige Tradition werden würde, das hat Helmut Glanzer zu Beginn nicht erwartet. „Es hat immer Spaß gemacht“, sagte er. Seinen Gästen aber auch. Auf dem Hof der Tenne standen am Sonntag zwei Tafeln, die an die 20 Drescherfeste erinnerten. „Ich bin überrascht, dass es schon so lange geht“, sagte die Kremmenerin Birgit Neumann-Hannebauer beim Anblick der Bilder und Artikel. „Das ist immer ein sehr schönes Fest mit tollem Ambiente.“

Lutz Dubrow und Birgit Neumann-Hannebauer schauen sich die Tafeln an, die an 20 Drescherfeste erinnern. Quelle: Robert Tiesler

Von Robert Tiesler

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