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Kommunalwahl 2014 Erfolg für Fürstenbergs Christdemokraten
Lokales Oberhavel Kommunalwahl 2014 Erfolg für Fürstenbergs Christdemokraten
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19:30 26.05.2014
Quelle: dpa
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Fürstenberg

Olaf Bechert (CDU) wird außerdem die Interessen des Oberhavel-Nordens im Kreistag vertreten können. „Ein tolles Ergebnis, das von allen zwölf Kandidaten gleichermaßen erzielt worden ist“, freute sich Olaf Bechert gestern. Er führt es unter anderem darauf zurück, dass die CDU es vermieden habe, mit einem populistischen Wahlprogramm zu werben. „Wir treten für das Miteinander in Stadt und Region ein, stellen Kommunalpolitik vor Parteipolitik. Ich glaube, wir waren auch diejenigen, die in der Vergangenheit öfter mal Schmerzhaftes deutlich ausgesprochen haben. Das ist von den Wählern honoriert worden.“

Die SPD war mit nur drei Bewerbern angetreten, von denen es aber zwei in die neue Stadtvertretung schafften. Es sind Norbert Schröder-Michalczak und Lothar Kliesch, die bereits in der vergangenen Legislatur der Stadtverordnetenversammlung angehörten. Lothar Kliesch erreichte von allen Kandidaten die höchste Stimmenanzahl: 490. Er wird auch weiterhin dem Oberhavel-Kreistag und dem Ortsbeirat Himmelpfort angehören.

Jürgen Appel und Manfred Saborowski vertreten die Partei „Die Linke“ in der Stadtverordnetenversammlung. Die Wähler befürworteten Jürgen Appels bisherige kommunalpolitische Arbeit mit immerhin 330 Stimmen.

Zum ersten Mal zieht in die Fürstenberger Vertretung ein Abgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen ein. Jan Bartholdy haben dazu 71Stimmen von Wählern aus der Stadt Fürstenberg und 65 von Wählern aus den Ortsteilen gereicht.

Für die NPD schaffte Mario Popiela mit 107 Stimmen den Sprung in die Stadtverordnetenversammlung.

Das Regionale Bürgerbündnis trat mit einer fast komplett neuen Mannschaft an, von der Dirk Stolpe (330 Stimmen) und Andreas Kleßny (189 Stimmen) je ein Mandat erringen konnten.
Die Abgeordneten der Allianz für Fürstenberg sind dieselben wie in der vergangenen Wahlperiode: Gregor Klos (365 Stimmen), Thomas Hentschel (223 Stimmen) und Lutz Wilke (197 Stimmen). Die Wählergemeinschaft hatte wie die CDU zwölf Kandidaten auf ihrer Liste, konnte aber das Ergebnis aus dem Jahr 2008 nicht toppen.

Nach Lothar Kliesch war das Stimmergebnis für Raimund Aymanns von der Wählergemeinschaft Pro Fürstenberg und Ortsteile mit 486 das beste. In der Kernstadt konnte sogar niemand so viele Stimmen auf sich vereinen wie er. 438 Kreuze standen neben seinem Namen. Ina Hudicsek von Pro Fürstenberg schaffte es ebenfalls in die Vertretung. Die größte Überraschung ist allerdings, dass Aymanns es in den Kreistag geschafft hat. Er kandidierte auf der Liste BVB/Freie Wähler und erhielt 646 Stimmen. „Das Ergebnis zeigt, dass es auch ohne Plakate geht“, sagt der Fürstenberger Amtsdirektor i. R., der sich in seiner aktiven Zeit im Rathaus so manchen Zoff mit Landrat Schröter geliefert hatte. Jetzt sehen sich die beiden im Kreistag wieder. „Er wird mich bestimmt noch in guter Erinnerung haben“, sagt Aymanns nicht ohne Selbstironie. „Nach dem Wahlerfolg beginnt aber nun die Sacharbeit.“

In den meisten Ortsteilen wurde am Sonntag auch der Ortsvorsteher gewählt. Marlis Pawletta (Tornow), Veronika Kleßny (Barsdorf), Eberhard Otto (Blumenow), Wolfgang Stange (Steinförde), Andreas Wörpel (Zootzen) wurden in ihrem Ehrenamt bestätigt. In Altthymen traten Manfred Saborowski und Andreas Ahle gegeneinander an. Von 70 gültigen Stimmen erhielt Saborowski 55.

Von Anke Dworek

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