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Kommunalwahl 2014 Die eigene Meinung zählt
Lokales Oberhavel Kommunalwahl 2014 Die eigene Meinung zählt
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18:34 27.05.2014
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Fürstenberg

Die Tatsache, dass jetzt zwei Angestellte der Stadt in der Stadtverordnetenversammlung sitzen, hat im Vorfeld der Wahl zumindest bei Leserin Waltraud Meinow aus Fürstenberg für Skepsis gesorgt. Sie hat sich gefragt, ob beispielsweise Dirk Stolpe, der zudem noch Stadtbrandmeister ist, immer so gänzlich neutral seine Stimme werde abgeben können, wenn sein Arbeitgeber mit ihm an einem Tisch im Rathaus sitzt. Das bereite ihr einige Bauchschmerzen, so die Leserin.

„In manchen Dingen ist es vielleicht nicht so einfach, gänzlichst neutral zu bleiben, zum Beispiel wenn es um die Feuerwehr geht. Grundsätzlich habe ich meine eigene Meinung, und die muss nicht mit der des Bürgermeisters übereinstimmen. Ich habe auch keine Scheu, auch mal gegen eine Verwaltungsvorlage zu stimmen. Ich bin sicher, das würde mir Bürgermeister Philipp nicht übelnehmen“, sagt Dirk Stolpe. Dirk Schley sieht für sich ebenfalls keine Konflikte. „Es kommt auf die Situation an. Ich bin ja Teil einer starken Fraktion, die sich zu allem eine Meinung bilden wird.“

Beide sind überzeugt davon, dass es keine negativen Konsequenzen in der täglichen Arbeit für sie haben wird, wenn sie der Verwaltung „nicht nach dem Mund reden“. „Als Bauhof-Mitarbeiter kommen wir zudem beruflich mit den allermeisten Verwaltungsvorgängen nicht in Berührung“, sagen die neugewählten Stadtverordneten.

Für Bürgermeister Robert Philipp (parteilos) war die Kandidatur und Wahl von Dirk Stolpe und Dirk Schley rechtmäßig. „Wir Drei werden im Umgang einen sachlich-fachlichen Weg finden.“

Von Anke Dworek

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