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CDU bleibt stärkste Kraft in der Stadt

Linke in Hohen Neuendorf leicht geschwächt CDU bleibt stärkste Kraft in der Stadt

Die Christdemokraten konnten ihren Vorsprung in Hohen Neuendorf ausbauen. Mit 29 Prozent Zustimmung laut vorläufigem Ergebnis kommt die CDU nunmehr auf acht Sitze, also auf einen mehr als bisher. Der Stimmenzuwachs lag bei 6,7 Prozent. Jeweils 0,8 Prozent verloren SPD und Linke.

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Stimmabgabe in Hohen Neuendorf: Rund 160 Wahlhelfer zählten bis in die frühen Montagmorgenstunden die Stimmen aus.

Quelle: Robert Roeske

Hohen Neuendorf . Die Christdemokraten konnten ihren Vorsprung in der Stadt ausbauen. Mit 29 Prozent Zustimmung laut vorläufigem Ergebnis kommt die CDU nunmehr auf acht Sitze, also auf einen mehr als bisher. Der Stimmenzuwachs lag bei 6,7 Prozent. Neben der CDU hat bei der Kommunalwahl am Sonntag auch die Hohen Neuendorfer SPD im Vergleich zu 2008 zugelegt. Der Wählerzuspruch für die Sozialdemokraten stieg  von 19 Prozent  auf 22,5 Prozent, ein Plus von 3,5 Prozent. Statt fünf wurden sechs Mandate errungen.

Die Linke dagegen verlor 0,8 Prozent. Sie büßten im Vergleich zur vorangegangenen Wahlperiode einen Platz ein:  Mit 18,2 Prozent der Stimmen erreichten sie fünf Sitze. Bündnisgrüne und Stadtverein verteidigten jeweils drei Sitze. FPD, BVB/Freie Wähler und der Einzelkandidat Norbert Matthes erreichten jeweils einen Sitz.

Neu in der Runde ist Horst Tschaut (BVB/Freie Wähler). Die Wählergruppe Bürger für Borgsdorf büßte dagegen ihren Sitz ein. Dasselbe gilt für die NPD, die ihr 2008 errungenes Mandat zuletzt nicht in Anspruch genommen hat und in diesem Jahr nicht mehr angetreten war. 101 Kandidaten hatten sich um die 28 Mandate beworben. Zusammen mit dem Mandat von Bürgermeister Klaus-Dieter Hartung (Die Linke) wird es künftig also wieder 29 stimmberechtigte Mitglieder der Hohen Neuendorfer Stadtverordnetenversammlung geben. Die Position des Bürgermeisters ist vom Wahlergebnis leicht geschwächt worden. Die CDU konnte offenbar den Kanzlerinnen-Bonus für sich verbuchen. Ihr stärkstes Ergebnis erzielten die Christdemokraten in den Zuzugsgebieten. Im Wahllokal der Kita „Zauberstein“ in der Niederheide erreichte die CDU 35,2 Prozent, im Bürgerhaus in Stolpe sogar 41,6Prozent. Die Linken dagegen erreichten ihr bestes Ergebnis in der Borgsdorfer Kita „Krümelkiste“ mit 24,1Prozent. Die Sozialdemokraten schnitten am stärksten in Bergfelde ab. 26,3 beziehungsweise 28,8 Prozent erreichten sie in den beiden Häusern der Kita „Zauberwald“, 29,5 Prozent in der Ahorn-Grundschule.

Von Helge Treichel

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