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Schulz verschafft SPD ein Superergebnis

Hennigsdorfs Bürgermeister tritt Mandat jedoch nicht an Schulz verschafft SPD ein Superergebnis

Das Konzept der Hennigsdorfer SPD ist voll aufgegangen. Mit Andreas Schulz als Zugpferd haben die Sozialdemokraten fast die absolute Mehrheit erlangt. 8335 Stimmen entfielen auf den Bürgermeister. Obwohl schon vorher feststand, dass er das Mandat nicht annehmen wird, weil er durch sein Amt ohnehin dem Stadtparlament angehört.

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Stimmabgabe in der Grundschule Nord. Auch in Hennigsdorf sind die Wahlurnen wieder reaktiviert worden, nachdem das Bundesverfassungsgericht 2009 die Wahlcomputer verboten hat.

Quelle: Robert Roeske

Hennigsdorf. Andreas Schulz sieht in dem Wahlergebnis eine Bestätigung der bisherigen Politik. „Diese werden wir mit dem Vertrauen und der Unterstützung der Bürger fortführen“, sagt der Bürgermeister gestern.
„Ein Superergebnis“, lautete der Kommentar von SPD-Ortsvereinschef Michael Mertke. Knapp 45 Prozent erreichte die Partei diesmal, 39,4 waren es bei der vorigen Wahl. Die SPD sitzt jetzt mit 14Stadtverordneten im Rathaus. Damit glich sie auch die personellen Verluste der vorigen Amtszeit aus, in drei Fraktionsmitglieder zu den Unabhängigen wechselten.

Ob die SPD wie bisher mit wechselnden Mehrheiten regiert oder eine Koalition bildet, ist noch nicht entschieden. „Wir werden uns das in Ruhe ansehen“, so Mertke. Die Fraktion trifft sich schon heute Abend zur konstituierenden Sitzung.

Wahlverlierer ist die Linke. Das räumte am Montag auch deren Spitzenkandidatin Ursel Degner unumwunden ein. Obwohl sie mit1453 Direktstimmen, vor CDU-Frau Birgit Tornow-Wendland (1084 Stimmen) persönlich ein gutes Ergebnis erzielte, schrumpfte die Fraktion, die gestern Abend erstmals zusammenkam, von sechs auf vier Plätze.

Dass die NPD ins Stadtparlament einzieht, sieht der Bürgermeister mit Unbehagen. „Ich denke, wir werden dem politisch entsprechend begegnen“, so Schulz. Ihr bestes Ergebnis erzielten die Rechtsradikalen mit zehn Prozent in Teilen von Hennigsdorf-Nord. Dort hat auch die Linke mit knapp 28 Prozent ihre stärkste Bastion. Im Hennigsdorfer Zentrum hingegen kam die SPD auf Werte über 50 Prozent, während sie in Nieder Neuendorf am schlechtesten abschnitt. Traditionell sind dort die Grünen (13,88Prozent), das Bürgerbündnis (16,1 Prozent) sowie die CDU mit 31,80 Prozent vorn.

Von Ulrich Bergt

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