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Kremmener zählten bis Montagnachmittag

SPD gewann und manch langjähriges Ratsmitglied scheiterte Kremmener zählten bis Montagnachmittag

Die Kremmener hatten am Montag mit Abstand den längsten Atem. Erst am Nachmittag gegen 16.30 Uhr waren die Stimmen für die Stadtverordnetenversammlung sowie den Kremmener Ortsbeirat ausgezählt. In der Nacht zu Montag ist laut Wahlleiterin Susanne Tamms um 2.30 Uhr die Stimmenauszählung unterbrochen worden.

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Quelle: Robert Roeske

Kremmen. Warum insbesondere die Zettel aus dem Wahllokal im Kremmener Rathaus so lange brauchten, blieb unklar.

Die SPD hat die Wahl zwar knapp gewonnen, aber einen Sitz im neuen Parlament verloren. Die Sozialdemokraten haben nun gleichviele Sitze wie die CDU, die einen dazugewonnen hat. Beide Parteien schicken nun je vier Vertreter ins Gremium. Ob das eine Wiederwahl von Stadtverordnetenvorsteher Detlef Reckin (SPD) gefährden könnte, ist unklar. Die Wählergruppe UWG/LGU hat ebenfalls einen Sitz abgeben müssen, hat nun drei. Neu dabei sind die Grünen. Auch die NPD zieht in den Stadtrat ein, die ihre stärksten Ergebnisse in Staffelde und Flatow (6,4 und 4,4 Prozent) erzielte.

Viele neue Gesichter haben es in den Stadtrat geschafft, andere langjährige Mitglieder sind dagegen nicht mehr dabei. Bei der CDU ist Staffeldes Ortsvorsteher Helmut Glanzer gescheitert. Ebenso Joachim Brenning, der auch die Wahl in den Ortsbeirat verpasst hat. Dafür sind Malte Voigts und Stefanie Gebauer neu am Start. Beide sind Neulinge in der Stadtpolitik.

Bürger für Groß-Ziethen

Die Mitglieder der neuen Ortsbeiräte in Kremmen

Die sieben verschiedenen Ortsbeiräte der Stadt Kremmen haben nach dem vorläufigen End ergebnis der Kommunalwahlen vom 25.Mai 2014 folgende neue Zusammensetzungen:

Beetz: Peter Winkler (SPD), Hartmut Gronert (UWG/LGU).

Flatow: Fritz Falkenberg (Die Linke), Gert Dietrich, Kurt Sofsky (UWG/LGU).

Groß-Ziethen: Fritz Borbe (SPD), Gerhard Mittelstädt, Astrid Braun (Bürgergemeinschaft Groß-Ziethen).

Hohenbruch: Wolfgang Engel (SPD), Arthur Förster, Fritz Hannemann (UWG/LGU).

Kremmen: Margareta Ganschow, Detlef Reckin (SPD), Heidi Sommer (Die Linke), Oliver Grützmacher, Stefanie Gebauer (CDU), Andreas Kretzschmar (BB ’08), Klaus-Dieter Baathe, Christoph Brunner (BfB), Eckhard Koop.

Sommerfeld: Volker Hiersemann (SPD), Reiner Tietz (Die Linke), Klaus Berger (CDU), Jürgen Kurth, Uwe Fritz (UWG/LGU).

Staffelde: Heino Hornemann, Sebastian Busse, Helmut Glanzer (CDU).

In der SPD fehlt in Zukunft Astrid Maurer. Auch sie hat es zudem nicht in den Kremmener Ortsbeirat geschafft – somit kommt den beiden Gremien die Stimme aus Amalienfelde abhanden. Beim Bürgerbündnis ’08, das einen Sitz verloren hat, kommt Renate Kadau nicht ins neu gewählte Stadtparlament. Bei der Wählergemeinschaft UWG/LGU verpasste Flatows Ortsvorsteher Gert Diet rich den Wiedereinzug. René Grap, sein Kollege aus dem Ortsbeirat, trat als Einzelbewerber an. Grap schaffte den Sprung ins Parlament nicht und verliert zudem auch noch sein Mandat im Ortsbeirat.

Somit gibt es in der neuen Stadtverordnetenversammlung gleich fünf Mitglieder, die Einzelkämpfer sind. Spannend wird nun, ob und wie sie sich einigen können, wer von ihnen eventuell eine Fraktion bildet. Bislang existierte zwischen den Linken, den Bürgern für Bürger (BfB) und Eckhard Koop ein gemeinsames Bündnis.

Von Robert Tiesler

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