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Zwei Sitze für einen Kandidaten

Zu wenig Bewerber im Löwenberger Land Zwei Sitze für einen Kandidaten

Die Europa- und Kreistagswahl ist noch lange nicht beendet. In der Kreisverwaltung werden die Stimmzettel aus allen Wahlbezirken derzeit ein weiteres Mal überprüft. Im Löwenberger Land ist Wahlleiterin Martina Kranich ebenfalls noch mit den Ergebnissen vom Sonntag beschäftigt. In fünf Ortsteilen ging die Wahl zu den Ortsbeiräten nicht so glatt aus wie gewünscht.

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Quelle: Robert Roeske

Löwenberger Land. Das endgültige Ergebnis wird am kommenden Montag (Europawahl) und Dienstag (Kreistagswahl) vom Kreiswahlausschuss nochmals gegengelesen. Erst dann wird ein Beschluss gefasst und das amtliche Endergebnis bekanntgegeben. Und erst danach erhalten die gewählten Abgeordneten ihr Mandat.

Tatsächlich lief bei der Wahl nicht alles glatt. Vielerorts wurden Stimmzettel in die falsche Wahl urne gesteckt, sagt Kreiswahlleiter Rudi Mießner. Bei bis zu vier Abstimmungen kamen einige Wähler wohl durcheinander. Stimmzettel für die Europawahl, die in der Urne für die Kreistagswahl landeten, müssten nun vom siebenköpfigen Wahlausschuss zugeordnet werden, so Mießner.

Im Löwenberger Land ist Wahlleiterin Martina Kranich ebenfalls noch mit den Ergebnissen vom Sonntag beschäftigt. Denn in fünf Ortsteilen ging die Wahl zu den Ortsbeiräten nicht so glatt aus wie gewünscht.

So war Andrea Schild (SPD) in Nassenheide einfach zu beliebt. Sie errang 952 Stimmen (57 Prozent aller Stimmen). Mit den Stimmen von Klaus Dieter Wunsch und Dirk Wruck reichte das für vier Sitze im Ortsbeirat. Die SPD hatte aber nur drei Leute aufgestellt. Ein Sitz muss frei bleiben. Der fünfte Sitz geht an Bärbel Schulz von der CDU.

Ähnlich erging es der LGU in Großmutz. Sie gewann mit Manfred Werner Augner und Jürgen Otto Schneider alle drei Sitze im Ortsbeirat. Ein Sitz bleibt daher auch hier unbesetzt. In Grieben errang Ortsvorsteher Gerd Dahte zwei Sitze für die CDU. Er darf aber nur einen besetzen. Im Ortsbeirat darf er sich dann mit Benno Kranich (SPD) beraten.

In Häsen errang die Einzelbewerberin Claudia Weiß zwei Sitze, von denen einer unbesetzt bleibt. In Neulöwenberg ging ein „Doppelsitz“ an Christin Olechnowicz.

Spannend wird es nach der Wahl noch einmal in Neuendorf. Werner Schulz (CDU, 148 Stimmen) und Einzelbewerber Benjamin Tomczyk (81 Stimmen) sicherten sich einen Sitz im Ortsbeirat. Auf Platz drei landeten mit jeweils 49 Stimmen die beiden Einzelbewerber Wolfram Nickel und Peter Hoffmann. Wer von beiden in den Ortsbeirat kommt, entscheidet nun das Los. Einen Termin für die Ziehung gibt es noch nicht.

Von Klaus D. Grote

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