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Oberhavel Konto für Brandopfer: Feuerwehr gibt 600 Euro
Lokales Oberhavel Konto für Brandopfer: Feuerwehr gibt 600 Euro
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18:36 27.02.2018
Im Haus der Bötzower Familie ist alles voller Ruß – auch im Kinderzimmer ist nichts mehr brauchbar. Quelle: privat
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Bötzow

Die Feuerwehrleute in Oberkrämer beteiligen sich an der am Freitag angelaufenen Spendenaktion der Gemeinde. Dabei geht es um die Bötzower Familie Schulz/Wittek, deren Haus am 29. Januar einem Schwelbrand zum Opfer fiel. Das Gebäude ist seitdem nicht bewohnbar, und alles was sich darin befindet, ist verrußt.

Seit Freitag gibt es ein Spendenkonto, das die Gemeinde Oberkrämer eingerichtet hat. Die Feuerwehrleute wollen mit dafür sorgen, dass es sich füllt. „Die Idee war, dass die Kameraden ihre Aufwandsentschädigung, die sie für den Einsatz bekommen haben, zur Verfügung stellen“, sagte Gemeindebrandmeister David Ostwald. Dabei handelt es sich um 10 Euro pro Person. Fast alle haben mitgemacht, wie er weiter erzählte. „Einige haben auch noch mehr Geld gegeben.“ Somit ist die Feuerwehr auf einen Wert von 600 Euro gekommen, die nun gespendet werden sollen.

Die verrußte Küche im betroffenen Haus. Quelle: privat

Angesichts dieser Ankündigung ist die Freude bei der vom Schwelbrand betroffenen Familie groß. „Die Feuerwehr wird viel zu wenig wertgeschätzt“, sagte Daniel Wittek.

Auch in der Gemeindeverwaltung in Eichstädt habe es am Montag einige Anrufe zu diesem Thema gegeben, teilte der stellvertretende Bürgermeister Peter Matschke mit. „Aber da ging es vor allem um Sachspenden, die die Leute abgeben möchten.“ Leute boten beispielsweise eine Wohnzimmer-Einrichtung an. „Aber da mussten wir dann sagen: Das machen wir nicht“, erklärte Peter Matschke. „Das können wir nicht leisten.“ Es gebe momentan keine Unterstellmöglichkeiten für Sachspenden. Außerdem gehe es momentan eher darum, laufende Kosten leisten zu können.

Rufen zu Spenden für die Familie aus Bötzow auf (v.l.): Gemeindebrandmeister David Ostwald, der stellvertretende Bürgermeister Peter Matschke und Feuerwehrmann Torsten Raffelt. Quelle: Robert Roeske

Bis Montagnachmittag konnte Peter Matschke noch keine Angaben machen, ob und wie viel Geld schon auf das Konto eingezahlt worden ist. Im Laufe der Woche soll es aber erste Zahlen geben. „Man wird sehen, wie es anläuft“, hatte er schon am Freitag gesagt. „Jeder kleine Betrag hilft in dieser Situation.“ Im Hauptausschuss am Donnerstag soll zudem beraten werden, ob und wie viel die Gemeinde selbst spendet.

Infos zum Spendenkonto gibt es auf der Internetseite der Gemeinde Oberkrämer.

Von Robert Tiesler

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