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Oberhavel Konzept für „Aktives Stadtzentrum“ beschlossen
Lokales Oberhavel Konzept für „Aktives Stadtzentrum“ beschlossen
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00:31 08.03.2018
Eine Viertelmillion Euro ist für die Instandsetzung des ehemaligen Fortsmuseum eingeplant. Quelle: Foto: Martina Burghardt
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Fürstenberg/Havel

Die historisch gewachsene Struktur des Zentrums von Fürstenberg zu sichern, ist das Hauptanliegen des Altstadtsanierungs-Programms. Seit 1991 haben Stadtplaner, Verwaltung und Eigentümer daran gearbeitet, das „Wohnzimmer“ von Fürstenberg zu gestalten. Vieles ist seitdem erreicht, und obwohl der Sanierungsprozess noch nicht abgeschlossen ist, wird die Sanierungssatzung 2019 nach 25 Jahren außer Kraft gesetzt werden. Fördermittel sind trotzdem vonnöten, denn zu tun gibt es immer etwas.

Das eine Förderprogramm ist abgelaufen, das nächste schon aufgelegt. Die Stadtverordnetenversammlung konnte in ihrer Sitzung im Februar ein Nachfolgekonzept beschließen: die städtebauliche Zielplanung „Aktives Stadtzentrum“. Ins Programm aufgenommen wurde Fürstenberg bereits im September 2017.

Festlegungen und Ideen fließen in das Konzept mit ein

Etwas grundlegend Neues musste dafür nicht erfunden werden. Die Planer der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DSK) haben Ideen, Ziele und Festlegungen aus den Untersuchungen und Konzepten der zurückliegenden neun Jahre in das Konzept einfließen lassen. Berücksichtigt wurden unter anderem die Gestaltungssatzung für die Altstadt und das Integrierte Stadtenwicklungskonzept (Insek).

„Aktives Stadtzentrum“ größer als Sanierungsgebiet

Auch wenn das Sanierungsziel erreicht ist, sind die städtebaulichen Schwerpunkte gegenwärtig andere als Anfang der 1990er Jahre. Stand damals ein Drittel der Wohnung im Zentrum von Fürstenberg leer, sind heute davon die Gewerberäume betroffen. Außerdem ist das „aktive Stadtzentrum“ mit 28 Hektar größer als das Sanierungsgebiet Altstadt mit 18 Hektar. Der Bahnhof, die Flächen um die Fritz-Reuter-Straße, das Schloss Fürstenberg mitsamt der Grünflächen und dem Stadtpark sowie ein Teil der Grundstücke entlang der Straße Unter den Linden nördlich des Schlosses gehören zu dem neuen Bereich, für dessen Entwicklung Fördermittel beantragt werden können. Das Programm soll bis 2027 laufen.

Unterstützung für Einzelhandel und Gewerbe

Ein Ziel ist zum Beispiel, mehr Wohnungen für Familien und ältere Menschen im Stadtzentrum zu schaffen. Gleichzeitig soll das Bauland am Stadtrand begrenzt werden. Die Einzelhandelssituation schätzen die Planer als stabil ein. Sie haben mehr als 30 Läden im Stadtkern gezählt und empfehlen eine zielgerichtete Unterstützung für Einzelhandel und Gewerbe, um Ladenleerstand zu vermeiden.

Etliche Gebäude, Plätze und Wege, die saniert und verschönert werden können, sind in dem Konzept aufgelistet, darunter das ehemalige Forstmuseum. Auf 250 000 Euro wird die Sanierung geschätzt, die mittelfristig in Angriff genommen werden soll. Fortgesetzt wird die Sanierung der Alten Burg, für deren Nutzung es verschiedene Idee gibt. 800000 Euro sollen in zwei Bauabschnitten investiert werden. Als ein „wichtiges Einzelvorhaben“ wird die Instandsetzung des Schlosses betrachtet.

Stadtportal zur Information

Auf dem Portal zur Stadtentwicklung von Fürstenberg, das von der DSK eingerichtet wurde, sind Informationen zur Stadtsanierung und zum Städtebauförderprogramm „Aktive Stadtzentren“ abrufbar. Ein virtueller Stadtrundgang macht die Besucher mit der Geschichte der Stadt vertraut und führt sie durch den historischen Stadtkern.

Von Martina Burghardt

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