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Kosten für Jugendklub erhöhen sich

Sanierungsprojekt in Birkenwerder Kosten für Jugendklub erhöhen sich

Das Erweitern und Sanieren des Jugendfreizeithauses in Birkenwerder wird gut zehn Prozent teurer als ursprünglich geplant. Die Gemeindevertreter verzichteten jedoch auf Einsparungen und somit Abstriche an der Gestaltung der Außenfläche. Sie gaben grünes Licht für 266.000 Euro zusätzlich.

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Der Jugendklub wird noch einmal 266.000 Euro teuerer als gedacht.

Quelle: Robert Roeske

Birkenwerder. Sollte auf die Seilbahn verzichtet werden? Auf Tischtennisplatten, Graffitiwände, das Klettergerüst oder das Hüpfkissen? Könnten eventuell der Ballfangzaun, zusätzliche Fahrzeugstellplätze, Bänke, die Bepflanzung oder die Gartenbewässerung eingespart werden? Oder vielleicht sogar gleich alles zusammen?

Vor diesen schwierigen Fragen standen die Gemeindevertreter im Zusammenhang mit der für dieses Jahr geplanten Sanierung und Erweiterung des Jugendklubs C.O.R.N. an der Hauptstraße 112. Denn die aktuell ermittelten Gesamtkosten liegen rund zehn Prozent über dem Haushaltsmittelansatz, der für dieses Jahr zur Verfügung steht. War im Oktober noch von einer Kostensumme von 1,89 Millionen Euro ausgegangen worden, ergab die neue Kalkulation im Dezember insgesamt gut 2,29 Millionen Euro.

Umplanungen wirken sich auf Baubeginn aus

Die Verwaltung empfahl daraufhin, neben bislang bereits vorgesehenen neuen Haushaltsmitteln in Höhe von brutto 59.000 Euro (Beschluss Nr. 891/2015) zusätzlich weitere 266.000 Euro für das Jahr 2016 zur Verfügung zu stellen. Insgesamt erhöht sich der Haushaltsansatz 2016 somit auf brutto 325.000 Euro. Denn sollten die erforderlichen finanziellen Mittel nicht bereitgestellt werden, könne dies Umplanungen zur Folge haben, die sich wiederum auf die Genehmigung und somit auch auf den Baubeginn auswirken.

Der Ortsentwicklungsausschuss empfahl Mitte Februar, die Baumaßnahmen in vollem Umfang zu realisieren, entgegen des Finanzausschussvotums im Januar. Sparpotenziale sollten im weiteren Prozess gefunden werden. Dem folgte Ende Februar auch der Hauptausschuss mit seinem Votum. Jedoch sollte eine „abgespeckte“ Variante vorgestellt werden. Laut Sozialausschuss sollten die Außenanlagen nur in dem Maße realisiert werden, wie es für eine Betriebserlaubnis erforderlich ist.

Abstriche an der Außenanlage für 180.000 Euro

Gut 180.000 Euro ließen sich bei den Außenanlagen einsparen, machte Gordon Mielke im Namen der Verwaltung deutlich. Im Ergebnis wäre die Außenfläche aber auch deutlich weniger attraktiv. Es würde zu Nutzungseinschränkungen kommen, die von den Verantwortlichen im Jugendklub und im Hort nicht gewollt sind, ergänzte Bauamtsleiter Jens Kruse. Die Schlussfolgerung brachte Fraktionsvorsitzender Torsten Werner (Sozial-Ökologisches Bürgerbündnis) auf den Punkt: „Wenn wir einen Jugendklub ohne Außenanlagen bauen sollen, dann sollten wir ihn nicht bauen.“

Ihre Fraktion würde gern Einsparpotenziale sehen und die Kosten deckeln, drückte Fraktionschefin Dorothea Trebs (IOB/B.i.F.) die Sorge einiger Gemeindevertreter aus. Bei sechs Enthaltungen und einer Gegenstimme wurden die Mehrkosten dann genehmigt. Am selben Abend wurde der Auftrag über die nötigen Abrissarbeiten vergeben.

Von Helge Treichel

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