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Oberhavel Kranich-Experte Ekki Hinke ist tot
Lokales Oberhavel Kranich-Experte Ekki Hinke ist tot
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19:37 29.06.2017
Ekki Hinke war begeisterter Kranich-Fan. Quelle: Paetzel
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Hennigsdorf

Der Kranich-Experte und ehemalige Hennigsdorfer SPD-Stadtverordnete Ekki Hinke ist in der Nacht zu Donnerstag im Krankenhaus verstorben. Hier hatte er nach einem Zusammenbruch schon etwa zwei Wochen auf der Intensivstation gelegen. Hinke, im Januar 1939 geboren, hat sich mehr als 30 Jahre lang für Kraniche engagiert, er war Rastplatzbetreuer für den Kranichschutz Deutschland in Linum. „Auch für die SPD und ihre Senioren war er einer, der immer angepackt hat“, so Werner Hoffmann von den SPD-Senioren.

Jahrelang hielt Hinke außerdem den Kontakt nach Polen zu Leokadia Korzelska, einer ehemaligen Zwangsarbeiterin bei AEG. Von 1942 bis 1945 musste sie in den Fabriken schuften. Seit 2006 besuchte sie die Stadt wieder regelmäßig. Damals hatte sie bei der Suche nach dem ehemaligen Lager Ekki Hinke auf der Straße getroffen. Sie verstanden sich, er durfte sie fortan „Mama“ nennen. „Jetzt hast du viele Kinder in Hennigsdorf“, sagte Hinke bei ihrem letzten Besuch im September 2015, damals hatte Leokadia Korzelska einer Gruppe der Diesterweg-Schule aus ihrem Leben erzählt. Auch Korzelska starb in diesem Jahr, es war der 20. April.

Von Marco Paetzel

Zwei Busse fahren die Gäste beim großen Jubiläumsfest zum 100. Jahrestag der Gründung am Sonnabend über das Gelände des Hennigsdorfer Stahlwerks. Auch der Stahlwerker-Traditionsverein ist vor Ort und informiert über die Geschichte. Die Kinder dürften bei dem Fest ebenfalls auf ihre Kosten kommen.

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