Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Kranich-Experte Ekki Hinke ist tot

Hennigsdorf Kranich-Experte Ekki Hinke ist tot

Mehr als 30 Jahre lang hatte sich der Hennigsdorfer Ekki Hinke für den Schutz der stolzen Vögel engagiert, jahrelang war er auch Rastplatzbetreuer in Linum. In der Nacht zu Donnerstag ist der ehemalige SPD-Stadtverordnete nun im Krankenhaus gestorben. Bei der Hennigsdorfer SPD hinterlässt er eine große Lücke.

Voriger Artikel
Ein Rundgang durchs Stahlwerk
Nächster Artikel
Kreisbehörde steht unter Wasser

Ekki Hinke war begeisterter Kranich-Fan.

Quelle: Paetzel

Hennigsdorf. Der Kranich-Experte und ehemalige Hennigsdorfer SPD-Stadtverordnete Ekki Hinke ist in der Nacht zu Donnerstag im Krankenhaus verstorben. Hier hatte er nach einem Zusammenbruch schon etwa zwei Wochen auf der Intensivstation gelegen. Hinke, im Januar 1939 geboren, hat sich mehr als 30 Jahre lang für Kraniche engagiert, er war Rastplatzbetreuer für den Kranichschutz Deutschland in Linum. „Auch für die SPD und ihre Senioren war er einer, der immer angepackt hat“, so Werner Hoffmann von den SPD-Senioren.

Jahrelang hielt Hinke außerdem den Kontakt nach Polen zu Leokadia Korzelska, einer ehemaligen Zwangsarbeiterin bei AEG. Von 1942 bis 1945 musste sie in den Fabriken schuften. Seit 2006 besuchte sie die Stadt wieder regelmäßig. Damals hatte sie bei der Suche nach dem ehemaligen Lager Ekki Hinke auf der Straße getroffen. Sie verstanden sich, er durfte sie fortan „Mama“ nennen. „Jetzt hast du viele Kinder in Hennigsdorf“, sagte Hinke bei ihrem letzten Besuch im September 2015, damals hatte Leokadia Korzelska einer Gruppe der Diesterweg-Schule aus ihrem Leben erzählt. Auch Korzelska starb in diesem Jahr, es war der 20. April.

Von Marco Paetzel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Oberhavel


MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg