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Oberhavel Kreative Sommerferien
Lokales Oberhavel Kreative Sommerferien
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12:17 09.04.2018
Die Organisatoren und Kinder des „KiC“, die schön wissen, welche Workshops sie belegen wollen: Unterwegs sein mit der Kamera. Quelle: Enrico Kugler
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Oranienburg

Ist das Kunst oder kann das weg? Wie bäckt man einen gesunden Kuchen in der Tasse, wie fühlt es sich an, als Reporter unterwegs zu sein? Wie entsteht aus einer alten Jeans ein stylischer Turnbeutel und was sind eigentlich Bucket-Drums? Die Künstler und Kreativen des Oranienwerks in der Kremmener Straße 43 laden zum ersten Sommercamp ein. Es findet in der letzten Ferienwoche vom 29. August bis zum 1. September statt, für Kinder zwischen acht und 14 Jahren.

Die Idee dazu hatte „Kaffeetante“ Petra Michael, die bereits im Rahmen der Ferienuni mit Kindern Veganes und Vegetarisches kreierte. „Und das kam sehr gut an“, erinnert sich die Café-Betreiberin. Die rund 30 Workshops des Sommercamps seien „ein gute Möglichkeit, dass Kinder in Berufe reinschnuppern und auch die Kreativen einen neuen Blick auf die Dinge bekommen. Wir können alle profitieren“, so die Fotografin Susann Kerk.

Schnell fand die Idee Unterstützung bei der Jugendkoordinatorin der Stadt, Angela Mattner, und den anderen Kreativen des Oranienwerks, wie Journalistin Dagmar Möbius, Designerin Eva Waldherr oder Musiker Fabian Walgenbach. Auch von Rita Meinert: Die Clown-Schauspielerin möchte den Kindern beweisen, „dass jede Schwäche auch eine Stärke sein kann. Jeder kann sich als Clown versuchen“. Und mit Wiebke Müller entsteht aus „Funden“ in der Stadt neue Kunst. Im Workshops von Fabian Walgenbach wird nicht nur getrommelt, es entstehen Texte und der erste eigene Song – alles digitalisiert für zu Hause.

Am 1. September können sich die Familien bei einer Abschlussveranstaltung ab 17 Uhr die Ergebnisse der Woche ansehen. Zudem haben alle Werkstätten im Haus geöffnet. Die Teilnahme an den Workshops kostet zwischen fünf und 30 Euro. Auch ein preiswertes Mittagessen für 2,50 Euro ist drin.

Ab sofort können sich Interessierte anmelden: Der Flyer steht auf der Webseite. Die Oranienwerker hoffen, dass das Feriencamp keine Eintagsfliege bleibt, sondern sich etabliert. „Wir wollen hier kinderfreundlicher werden, Theater, Musik, einen Spielplatz auf dem Gelände anbieten“, so Oranienwerk-Manager Marco Bartsch. Dabei setzt er auf den neuen Fördertopf des Landes für die Kreativwirtschaft: „Damit wollen wir in den nächsten drei Jahren ein Kulturprogramm für Kinder wachsen lassen.“

Von Heike Bergt

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