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Oberhavel Kremmen feiert den Landwirtschaftstag
Lokales Oberhavel Kremmen feiert den Landwirtschaftstag
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14:01 29.05.2016
Feierten am Sonnabend 25 Jahre Rhinland-Agrargenossenschaft (v.l.): Philipp Gall und Peter Heydenbluth von der IHK sowie Ernst-August Winkelmann und Malte Voigts vom Kremmener Spargelhof. Quelle: Robert Roeske
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Kremmen

Auf dem Kremmener Spargelhof drehte sich am Sonnabend alles um die Landwirtschaft. Der ist gleich ein ganzer Tag gewidmet worden. Auf dem Gelände präsentierten sich Landwirte und Direktvermarkter aus der ganzen Region. Auf der Bühne im Innenhof traten unter anderem der Entertainer Frank Zander und die Lokalmatadoren von Dalibors Roadshow auf.

Landrat Ludger Weskamp (SPD) betonte, wie wichtig die Landwirtschaft für Oberhavel sei. Nicht nur entlang der B 96 könne man sehen, dass die Direktvermarktung funktioniere. „Nicht Geiz ist geil, sondern Qualität ist geil“, sagte er am Sonnabendmittag.

Wie wird richtig gemolken? Kinder konnten das ausprobieren. Quelle: Robert Roeske

Aber nicht alles läuft gut in der Branche. Stichwort: niedriger Milchpreis. Henrik Wendorff, der Chef des Landesbauernverbandes, sagte, dass die momentane Situation viele Betriebe treffe, die in der Vergangenheit viel Geld investiert hätten. Es handele sich um eine Krise. „Wir hoffen, dass wir da schnell wieder rauskommen.“

An diesem Tag ist aber auch ein Jubiläum gefeiert worden. Die Rhinland Agrargesellschaft in Kremmen gibt es inzwischen seit 25 Jahren. „Sie ist eine feste Größe in der Region“, sagte Unternehmer und Präsidiumsmitglied der Industrie- und Handelskammer, Peter Heydenbluth. Einen großen Anteil am Erfolg hätten Geschäftsführer Ernst-August Winkelmann und Malte Voigts. Sie seien Ideenbringer in Kremmen, ergänzte Bürgermeister Klaus-Jürgen Sasse (SPD). Ernst-August Winkelmann lobte danach das ganze Team, das in Kremmen aktiv sei und nannte den Betrieb „absolut wettbewerbsfähig“.

Die Besucher konnten sich am Sonnabend in Kremmen über Betriebe aus der Region informieren. Zum Beispiel am Gemeinschaftsstand mehrerer Öko-Betriebe aus Oberhavel oder an den Ständen von Oberkrämer und Kremmen. „Die 800-Jahr-Feier von Kremmen rutscht langsam näher“, sagte Regionalmanagerin Kerstin Rosen. „Das Interesse daran steigt.“ Auch das Scheunenviertel sei immer wieder nachgefragt.

Die Kremmener Spargelpyramide. Quelle: Robert Roeske

Für Applaus sorgte am Mittag auch eine Spargelpyramide. Sie bestand aus 280 Bunden Spargel. Die Stangen sind am selben Tag erst gestochen und zusammengebunden worden. Der Verkaufserlös ging später an Frank Zander. Der Entertainer veranstaltet immer im Dezember in Berlin ein Weihnachtsessen für Obdachlose und bedürftige.

Von Robert Tiesler

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