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Oberhavel Kremmen hat ein Herz für Radler
Lokales Oberhavel Kremmen hat ein Herz für Radler
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13:36 18.02.2016
Mobil an der frischen Luft. Ein Fahrrad auf dem Kremmener Marktplatz. Quelle: Enrico Kugler
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Kremmen

Die Stadt Kremmen ist seit Jahresbeginn förderndes Mitglied im ADFC. Die Stadtverordneten hatten dem Vorhaben nachträglich zugestimmt, Eckhard Koop (parteilos) stimmte dagegen, vier Abgeordnete enthielten sich bei einer entsprechenden Abstimmung.

Hinter der Abkürzung ADFC verbirgt sich die Allgemeine Deutsche Fahrradclub, er ist gewissermaßen das zweirädrige Pendant zum ADAC. In Oberhavel sind unter anderem auch die Städte Oranienburg und Liebenwalde Fördermitglied im Verein. Die stellvertretende Landesvorsitzende Adelheid Martin freut sich, dass nun auch Kremmen dazugestoßen ist. „Mit einer Fördermitgliedschaft werden Arbeit und Ziele des Vereins unterstützt“, sagte sie.

Der ADFC setzt sich nach eigenen Angaben für die Interessen der Radfahrer ein. Dabei gehe es um die konsequente Förderung des Radverkehrs. Es werde mit Vereinen, Organisationen und Institutionen zusammengearbeitet. Zwar sei der ADFC politisch neutral, aber parteiisch, wenn es um die Radfahrer-Interessen geht.

Die Stadt Kremmen zahlt jährlich 255,65 Euro an den ADFC. Das Geld komme zum größten Teil der Ortsgruppe Oranienburg zu Gute, in der auch Bürger aus Kremmen Mitglied sind. Die Oranienburger Ortsgruppe kümmert sich um Belange der Radler in der Region.

Hohenbruchs Ortsvorsteher Artthur Förster (UWG/LGU) ist da hellhörig geworden. So wollte er wissen, ob der Verein einen Einfluss habe auf den Bau eines Radweges zwischen Hohenbruch und Sommerfeld. Adelheid Martin sagte zu, die Hohenbrucher in dieser Sache zu unterstützen, konnte aber natürlich nichts Konkretes versprechen.

Auch zwischen Beetz und Rüthnick an der Landesstraße sowie nach Ludwigsaue fehlt ein Radweg. Im vergangenen Jahr fand deshalb schon eine Demo statt.

Von Robert Tiesler

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