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Kremmen Baumscheiben in der Berliner Straße bleiben
Lokales Oberhavel Kremmen Baumscheiben in der Berliner Straße bleiben
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00:39 31.05.2018
Die Bauminseln in der Berliner Straße in Kremmen sind weiter ein Thema. Quelle: Robert Tiesler
Kremmen

Die Baumscheiben auf der Berliner Straße sind in Kremmen weiterhin ein Thema. Gerüchte, wonach sie schon sehr bald zurückgebaut werden, stimmen aber nicht. Das sagten übereinstimmend Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) und Ortsvorsteher Eckhard Koop (parteilos) auf Nachfrage der MAZ.

Ein Problem sind aber weiterhin die dort gegenüber der Bauminseln geparkten Fahrzeuge, die dort für zusätzliche Engstellen sorgen. Würde dort die vorgeschriebene Durchfahrtbreite von 3,10 Meter nicht eingehalten werden, könnten dort auch ohne Halteverbotschilder Knöllchen verteilt werden, so Sebastian Busse. Dennoch wäre es ihm lieber, wenn es dort entsprechende Schilder gäbe. Der Bürgermeister möchte die Baumscheiben dort so lassen, wie sie sind. Ortsvorsteher Eckhard Koop ist dafür, zwei bis drei der Einbuchtungen wieder wegzunehmen.

Dafür fahren aber, wie berichtet, seit einiger Zeit die Busse nicht mehr durch das Nadelöhr. Die werden am Scheunenviertel vorbei über den Schlossdamm geleitet. Die Haltestelle vom Marktplatz ist ans Rathaus verlegt worden. Aus Sicht von Sebastian Busse, der das Geschehen aus seinem Bürofenster beobachten kann, klappt das gut. „Einwandfrei“, so der Bürgermeister. Es habe bislang keine Schwierigkeiten gegeben, allerdings müsste – wenn die Probezeit erfolgreich sei – für den Herbst und Winter über Unterstände an den Haltestellen nachgedacht werden.

Ortsvorsteher Eckhard Koop sieht die Situation am Rathaus kritischer. „Die Haltestelle am Schlossdamm ist nicht allzu sinnvoll“, sagt er. „Die Busse halten, die Autos dahinter müssen warten.“ In Stoßzeiten sei das schwierig. Sebastian Busse sagt dagegen, dass die Haltezeiten oft unter einer halben Minute liegen würden.

Historisch bedingt hätten sich die Bushaltestellen schon immer auf dem Marktplatz befunden, so Koop. Da seien die Kinder, die dort ein- oder aussteigen sicherer.

Sowohl Busse als auch Koop verweisen auf das Verkehrskonzept, das für die Altstadt und das Scheunenviertel erstellt werden soll. Allerdings sind die Arbeiten daran ins Stocken gekommen. „Wir finden keine Firma, die das machen könnte“, sagte Sebastian Busse am Montag. Allerdings sei auch das Problem, dass Unklarheit darüber herrsche, was denn genau ausgeschrieben werden solle. Deshalb werden die Stadtverordneten bald darüber nochmals beraten müssen.

Von Robert Tiesler

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