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Kremmen Drachen schweben über der Festwiese
Lokales Oberhavel Kremmen Drachen schweben über der Festwiese
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07:08 16.09.2018
Karin Hein aus Sommerfeld und Cheyenne (6). Quelle: Robert Tiesler
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Ludwigsaue

Cheyenne rennt los. Den Drachen in der Hand. Die Sechsjährige lässt ihn los, rennt weiter. „Gib ihm Schnur!“, ruft ihr Karin Hein hinterher. Und tatsächlich: Der Drachen steigt. Er gesellt sich zu den vielen anderen Drachen, die am Sonnabendnachmittag über der Festwiese in Ludwigsaue schweben.

Es ist Herbst- und Drachenfest. „Wir sind jedes Jahr hier“, sagt Karin Hein. Die Sommerfelderin schmunzelt: „Heute können die Erwachsenen auch mal machen, was sie sich sonst nicht trauen.“ Mal Kind zu sein, den Drachen steigen zu lassen. „Der Herbst ist die schönste Zeit dafür.“ Allerdings wolle sie für das nächste Jahr wieder mal einen eigenen Drachen basteln – und nicht mit einem gekauften zum Fest kommen. „Außerdem ist das hier eine gute Gelegenheit, mal wieder ein paar Leute zu treffen“, ergänzte sie später noch.

Drachen über Ludwigsaue. Quelle: Robert Tiesler

Tatsächlich war das Fest sehr gut besucht. „Grob geschätzt sind 300 bis 400 Leute gekommen“, sagte Reiner Klaas, Vorstandsmitglied im Heimatverein Ludwigsaue. „Es läuft super.“ Für die schönsten Drachen und andere Wettbewerbe gab es viele Preise, gestiftet vom Verein. „Aber wir haben auch Sponsoren und werden ja auch von der Stadt Kremmen finanziell unterstützt.“ Er selbst war am Sonnabend mit einem knallgelben Trabant, Baujahr 1966, unterwegs. Festbesucher hatten die Gelegenheit, einmal um das Dorf mitzufahren.

Preisvergabe. Quelle: Robert Tiesler

„Es ist ein hervorragendes Fest“, sagte Peter Winkler. Als Beetzer Ortsvorsteher ist er auch für Ludwigsaue zuständig. „Ich hätte nicht mit so vielen Leuten gerechnet.“ Auch Kremmens Bürgermeister Sebastian Busse war zu Gast – und machte fleißig beim Bierkasten-Stapelspiel mit. „Es ist ein sehr gutes Fest für Ludwigsaue“, sagte Jutta Poklitar aus Sommerfeld. „Wenn die Urenkel da sind, kommen wir immer her.“

„Ich bin das erste Mal hier“, erzählte Matthias Sotter aus Berlin. „Mein Vater wohnt hier.“ Das Drachensteigen klappte am Sonnabend ziemlich gut. „Und wir haben die Hüpfburg intensiv getestet“, sagte er mit Blick auf seine Tochter. „Es ist alles sehr schön hier für Kinder. Umsonst und draußen.“

Reiner Klaas vom Heimatverein fuhr die Gäste im Trabi rum. Quelle: Robert Tiesler

Der Heimatverein sorgte für Fleisch und Würstchen, Kinder konnten sich schminken lassen, die Band „For Fun“ spielte am Nachmittag und am Abend. Ein gelungenes Fest.

Von Robert Tiesler

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