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Kremmen Ein Dankeschön für die Feuerwehrleute
Lokales Oberhavel Kremmen Ein Dankeschön für die Feuerwehrleute
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00:22 03.10.2018
Bis zu 170 Gäste kamen am Sonntag nach Flatow. Quelle: Robert Roeske
Flatow

Danke – das Wort fiel am Sonntag auf dem Sportplatz in Flatow nicht nur einmal. Die Stadt Kremmen hatte zum Familientag eingeladen, um den Kameradinnen und Kameraden der drei Löschzüge für den Einsatz 2018 zu danken. „Da kann ich nur meinen Hut vor ziehen, wie engagiert die Mitglieder der Feuerwehr dabei sind“, sagte Kremmens Bürgermeister Sebastian Busse. „Ende des dritten Quartals hatten wir schon mehr als 200 Einsätze. 2017 waren es insgesamt 134. Und wir haben noch drei Monate.“ Gerade die Anzahl der Waldbrände sei gestiegen. 28-mal mussten die Einsatzkräfte ausrücken. „Die sind immer sehr kräftezehrend und zeitaufwendig. Unter drei Stunden geht da nichts“, erklärt Busse weiter.

Neben den Waldbränden rückten die Kräfte aus Kremmen (Löschzug 1), Beetz/Sommerfeld (Löschzug 2) und Groß Ziethen/Staffelde/Flatow (Löschzug 3) zu Wohnungsbränden oder Ölspuren aus – oder gaben technische Hilfe. „Zwölfmal ging es zur Autobahn. Zudem waren einige von uns beim Großbrand in Fichtenwalde und zweimal in Treuenbrietzen dabei. Wie gesagt: Die Frauen und Männer machen einen Top-Job.“ Zudem sei auf die Firmen der Region verlass. „Ob es die Rhinland Agrar, Firma Berger, die Orion Agar oder der Spargelhof ist. Auf sie können wir bauen.“

Gerade Waldbrände gehen an die Substanz

122 aktive Mitglieder und 21 Ehrenmitglieder hat die Feuerwehr Kremmen derzeit. „Wir sind gut aufgestellt“, freute sich Gerd Lerche, der seit 2012 Stadtbrandmeister ist. „Es ist uns bislang gelungen, alle Aufgaben abzuarbeiten.“ Gerade die Waldbrände seien immer sehr intensiv. „Die kommen oft am Wochenende oder Nachts. Viele von uns müssen am nächsten Tag wieder arbeiten. Das geht an die Substanz.“ Der Busbrand vor einigen Wochen auf der Autobahn, der tödliche Unfall zwischen Flatow und Orion oder ein großer Waldbrand zwischen Staffelde und Börnicke im Mai bleiben in Erinnerung. „Kurios war auch als sich jemand beim Radwechsel die Hand eingeklemmt hatte“, so Lerche.

Die Stadt Kremmen dankt den ehrenamtlichen Feuerwehr-Mitgliedern für die Arbeit in diesem Jahr. Schon über 200 Einsätze haben die Kameraden im Jahr 2018 absolviert.

Der 60-Jährige hat mit Blick in die Zukunft einen Wunsch: „Das Land muss sich Gedanken machen und einen Investitionsplan aufstellen. Es fehlen Fördermittel. Kremmen braucht dringend ein neues Gerätehaus. In Sommerfeld haben wir die ältesten Fahrzeuge. Da muss unbedingt nachgebessert werden.“

Bürgermeister Sebastian Busse begrüßte jeden persönlich

Sebastian Busse stimmt zu. Er ist selbst noch in der Feuerwehr in Staffelde. Der Bürgermeister begrüßte in Flatow jeden Einzelnen persönlich und dankte dem Sportverein Rot-Weiß für die Hilfe bei der Durchführung. „Die Location passt hier perfekt. Jeder kann parken. Wenn es schlechtes Wetter gibt, haben wir ein großes Dach. Und der Sportverein und der Ortsbeirat hatten mir zuvor Unterstützung zugesagt – und das auch klasse gemacht.“ Für die Familien wurde allerhand geboten. Der Karneval-Club Kremmen, die Sweet Girls Sommerfeld und der Posaunen-Chor Kremmen sorgten für ein buntes Rahmenprogramm. DJ Smily und Maurice Müller lieferten die passende Musik.

Pfarrer Thomas Triebler hielt eine Andacht. „Es lief perfekt. Ein würdiger Rahmen“, jubelte Bürgermeister Busse.

Von Sebastian Morgner

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