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Kremmen Splitterbombe auf Firmengrundstück gefunden
Lokales Oberhavel Kremmen Splitterbombe auf Firmengrundstück gefunden
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00:21 29.07.2018
Diese Splitterbombe ist am Mittwoch am Burgweg in Kremmen gefunden und gestern abtransportiert worden. Quelle: privat
Kremmen

Die Tragweite des Fundstücks war allen Beteiligten zunächst gar nicht richtig bewusst. Auf einem Firmengelände am Kremmener Burgweg ist am Mittwochnachmittag eine Splitterbombe gefunden worden. Das teilte der Grundstückseigentümer Björn Rasenack der MAZ mit. Nach seinen Angaben waren am Mittwoch die Polizei und Mitarbeiter der Kremmener Verwaltung vor Ort.

„Wir haben auf dem Firmengelände gearbeitet“, erzählte er am Donnerstagnachmittag, es seien Kabel verlegt worden. Beim Ausschachten sei etwas zum Vorschein gekommen. Zunächst hätten alle gedacht, es handele sich um ein Rohr. Das Fundstück ist auf die Pflastersteine gelegt und der Chef gerufen worden. Zunächst hieß es dann, es könnte eine Granate sein. Die Polizei wurde gerufen, die dann wenige Minuten später auch schon vor Ort eintraf.

Bitte nicht anfassen!

Niemand dürfe das Teil anfassen, so lautete dann die Ansage. Über Nacht lag das Fundstück auf dem geschlossenen Grundstück – abgesichert mit Sperrbändern.

Es handelte sich um eine Zehn-Kilogramm-Splitterbombe deutscher Herkunft. Das teilte dann Kremmens Stadtbrandmeister Gerd Lerche am Donnerstagvormittag mit. Sie habe nicht mehr berührt werden dürfen, so Gerd Lerche weiter. Die Bombe war noch scharf. Gegen 9.30 Uhr trafen Mitarbeiter vom Munitionsbergungsdienst dann in Kremmen ein. Sie wiesen darauf hin, dass solche Fundstücke eigentlich gar nicht mehr bewegt werden dürften. Auch sei es wahrscheinlich, dass solche Bomben nicht alleine gefallen seien. Heißt: Theoretisch sei es denkbar, dass im Umfeld weitere solcher Bomben liegen.

Grundstück abgesucht

Mit Metalldetektoren sind die Munitionsräumer dann noch über das ganze Grundstück gelaufen. Es habe aber keine Auffälligkeiten gegeben. „Durch die Kabel in der Erde hat es auch viele Interferenzen gegeben“, sagte Björn Rasenack am Donnerstag.

Die Splitterbombe SD10C – so der genaue Name – ist am Donnerstag von den Munitionsräumern mitgenommen worden. Sie soll demnächst auf einem Sprengplatz bei einer größeren Aktion gemeinsam mit anderen Fundstücken in die Luft gejagt werden.

Von Robert Tiesler

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