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Kremmen Alles Käse, oder was? Na klar!
Lokales Oberhavel Kremmen Alles Käse, oder was? Na klar!
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17:39 06.11.2018
Hof-Mitbetreiberin Sarah Spindler ist mit ihr bester Kunde. Sie kann den Ziegenkäse nur empfehlen. Quelle: Foto: Jeannette Hix
Flatow

Wer auf Ziegenkäse steht, ist auf dem Karolinenhof in Flatow an der richtigen Adresse. Laut der dazugehörigen Internet-Seite ist der Hof an diesem Wochenende zum letzten Mal offen. Dann ist erst mal bis 16. Februar Winterpause angesagt. Und ein Besuch lohnt sich.

Rund 20 verschiedene Bio-Milchprodukte haben die Betreiber im Angebot – vom Yoghurt bis zum Käse in 15 verschiedenen Sorten. „Renner ist übrigens der Frischkäse mit Feigenmus“, meint Hof-Mitbetreiberin Sarah Spindler.

Erst Ziegen streicheln, dann Käse essen – auf dem Karolinenhof in Flatow. Quelle: Robert Roeske

Sechs Wochen dauert es, bis aus der Milch leckerer Käse geworden ist. „Zuerst muss die Milch mit Milchsäure-Bakterien und natürlichen Enzymen angereichert werden, damit sie dick wird“, sagt Sarah Spindler. Durch das Erwärmen der Milch auf 34 Grad wird weitere Flüssigkeit entzogen, bis aus der Milch eine feste Masse geworden ist. Mit einer Käseharfe schneidet Sarah die Masse dann in kleine Stücke. „Dieser Käsebruch muss ständig gerührt werden. Das ist wichtig, damit die letzten Reste der Molke entfernt werden und der Käse schön fest wird“, erzählt die Käserin. Und dann heißt es immer wieder Umrühren und ab ins heiße Wasserbad bis schließlich die feste Masse in die Käseform kommt. 24 Stunden bleibt die Form dann in einem Salzbad.

Etwa acht Wochen muss ein Käselaib reifen

Schließlich landet der Käselaib dann auf sogenannten Reifebrettern, wo er sechs Wochen ruht und alle zwei Wochen mit einer Salzlake oben und unten bestrichen und gewendet wird. „Am Ende haben wir einen schönen goldgelben Käselaib“, erzählt Sarah. Und wer will, kann auch noch ein Ziegen-Gericht verspeisen. Und weil man sich nach jedem Essen die Beine vertreten soll, könnte man noch einen Rundgang machen und die Ziegen streicheln. Rund 160 tummeln sich auf dem Hof.

In die Gehege sollte man aber nicht gehen. Dort passen die Herdenschutzhunde auf. Die großen Weißen verstehen keinen Spaß. Da sie in der Ziegenherde aufgewachsen sind, halten sie sich ein bisschen selbst für eine Ziege und verteidigen alles, was ihrer Herde gefährlich werden kann.

Von Jeannette Hix

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