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Kremmen Lehrabschluss: Janine Bialas gehört zu den Besten
Lokales Oberhavel Kremmen Lehrabschluss: Janine Bialas gehört zu den Besten
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00:19 18.09.2018
Janine Bialas (23) aus Velten vor der Eingangstür des Rathauses in Kremmen. Dort arbeitet sie seit 2015. Quelle: Robert Tiesler
Kremmen

Sie gehört zu den Besten. Das ist nicht pathetisch, das ist ein Fakt. Janine Bialas aus Velten war drei Jahre lang Auszubildende in der Kremmener Verwaltung. Die 23-Jährige lernte den Beruf der Verwaltungsfachangestellten – und schloss am Ende ihre Lehre als Beste in Oberhavel ab. „Gemeinsam mit zwei anderen Mitschülern“, schränkt sie ein und lächelt. „Aber das ist schon schön, bei der Zeugnisvergabe so auf die Bühne gerufen zu werden“, sagt sie. Sie erreichte den Notendurchschnitt 2,0. „Im ganzen Land Brandenburg hat niemand mit Eins abgeschnitten.“

Janine Bialas (23) vor dem Rathaus. Quelle: Robert Tiesler

Vor der Lehre besuchte sie das Hedwig-Bollhagen-Gymnasium in Velten und machte ihr Abi später am Oranienburger Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum mit der Fachrichtung Wirtschaft.

Seit August 2015 arbeitet die Veltenerin nun in der Kremmener Verwaltung. „Ich wollte was mit Menschen machen, aber ich wusste auch, dass ich im Büro arbeiten möchte“, sagte sie auf die Frage, warum sie sich um den Job beworben hatte. „Verwaltung hat Zukunft.“ Dass sie als Beste die Lehre beenden würde, damit hatte sie nicht gerechnet. „Ich habe kontinuierlich gelernt.“

Janine Bialas in ihrem Büro. Quelle: Robert Tiesler

In ihrer Freizeit ist sie gern mit ihren Freunden unterwegs. „Ich gehe auch gern zu Konzerten, höre gern Rap und HipHop.“ Bald wagt sie den großen Schritt und zieht von Zuhause aus. Sie will nach Berlin – und gibt deshalb Ende des Monats auch ihren Job in Kremmen auf. Ab Oktober arbeitet Janine Bialas dann im Bezirksamt Reinickendorf. Ihr Chef, Bürgermeister Sebastian Busse, bedauert das sehr, wie er sagt. Und auch Janine Bialas wird Kremmen vermissen. „Den Ortskern finde ich sehr schön, die Gegend rund um den Markt“, erzählt sie.

Von Robert Tiesler

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