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Kremmen Richtfest in Kremmen mit Miet-Kranz
Lokales Oberhavel Kremmen Richtfest in Kremmen mit Miet-Kranz
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00:24 16.09.2018
Ein Prosit auf den Neubau Ruppiner Chaussee/Ecke Gerhard-Henniger-Straße. Der Mietpreis liegt bei 7,80 Euro pro Quadratmeter kalt. Quelle: Enrico Kugler
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Kremmen

Ganz schön clever: Um Geld zu sparen, hat die Wohnungsbaugesellschaft Kremmen (WOBA) beim Richtfest am Donnerstag an der Ruppiner Chaussee/Ecke Gerhard-Henniger-Straße auf einen teuren „Einmal-Kranz“ verzichtet und sich einfach einen für 15 Euro gemietet. Handwerker Heiko Etter (56) hat ihn morgens um 9 Uhr besorgt und mittags zur Gärtnerei Prahl zurückgebracht.

Pünktlich zum Richtfest war jetzt auch die Abdichtung auf das Haus aufgebracht worden. „Das Haus ist jetzt dicht“, freute sich WOBA-Geschäftsführer Eckhard Kuhn. Und während oben auf dem Rohbau der Richtkranz im Wind wehte, brutzelten anlässlich des Richtfestes vor dem Haus die Bratwürste und Steaks auf dem Grill für die Bauarbeiter und Gäste wie Kremmens Bürgermeister Sebastian Busse (CDU).

Die Kalt-Miete liegt bei 7,80 Euro pro Quadratmeter

Zwölf Wohnungen teils mit Balkon sollen hier bis Februar 2019 entstehen, zwei davon behindertengerecht. „Geplant sind sieben Zwei-Raum-Wohnungen und fünf Drei-Raum-Wohnungen“, sagt WOBA-Geschäftsführer Eckhard Kuhn. Die Zwei-Raum-Wohnungen sollen um die 60 Quadratmeter groß sein, die Drei-Raum-Wohnungen um die 70 Quadratmeter haben. Der Mietpreis liegt bei 7,80 Euro kalt pro Quadratmeter. „Wenn wir von einer Warm-Miete von rund 10 Euro ausgehen, zahlt man um die 600 Euro Miete warm für die Zwei-Raum-Wohnungen und rund 700 Euro warm für die Drei-Raum-Wohnungen“, sagt Kuhn. Der günstige Mietpreis ist auch möglich, weil das Grundstück bereits der WOBA gehörte.

Ein Teil der zwölf Wohnungen hat Balkon und ist behindertengerecht

Beheizt soll der Neubau mit einer Wärmepumpe werden, die ihren Strom über eine Photovoltaikanlage auf dem Dach bezieht. Für mollige Wärme sorgt außerdem eine Gaszusatzheizung. Rund 20 Bewerber für die modernen Wohnungen mit Fußbodenheizung gibt es bereits. „Sie werden je nach Dringlichkeit vergeben“, sagt Kuhn. Gerüchte, dass in dem Neubau auch teure Eigentumswohnungen entstehen sollen, seien völliger Quatsch, so der WOBA-Chef. Der Neubau war auf Beschluss der Stadtverordneten entstanden. Zu dem insgesamt 1,5 Millionen teuren Bau schoss die Stadt 250 000 Euro dazu. „Weitere 250 000 Euro bestreiten wir aus Eigenmitteln. Der Rest wird fremdfinanziert“, sagt Kuhn.

Mietsteigerungen sind nicht geplant

Insgesamt verwaltet die WOBA 270 Wohnungen. Weitere 40 Wohnungen aus Beetz und Sommerfeld übernimmt die WOBA jetzt von einer anderen Wohnungsbaugesellschaft, der die Stadt gekündigt hat.

Mietsteigerungen sind nicht geplant. „Mit uns wird es keine Staffelmieten geben. Und umso so höher die Mieten woanders sind, umso besser ist es für uns“, sagt Kuhn. Kremmen soll auch für Zuzügler attraktiv werden und somit wachsen.

Von Jeannette Hix

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