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Kremmen Oberkrämer-Kremmen-Energie-Verein gegründet
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17:35 05.12.2018
Ein Stecker mit Kabel ist auf den Tankdeckel eines BMW i3 gemalt. Quelle: Jan Woitas/dpa
Kremmen

Einen Energiestammtisch gibt es in Kremmen schon länger. Ein Energiekonzept hat die Stadt ebenfalls. Nun gibt es auch einen Verein. Es ist der Oberkrämer-Kremmen-Energie-Verein. Die Mitglieder wollen die Verbindung zwischen der Stadt Kremmen und den Bürgerinnen und Bürgern zu den Themen Energie und Klimaschutz sein und unterstützen, wo es geht, auch über die Gemeindegrenzen hinweg. Beim jüngsten Energiestammtisch ist die Vereinsgründung verkündet worden.

Vorsitzender des neuen Vereins ist Richard Sommer, der auch zu den Stammtischen einlädt. Sein Stellvertreter ist der Landwirt Sebastian Petri. Zu den Gründungsmitgliedern gehören außerdem der Stadtverordnete Reiner Tietz, Andreas Kotenbeutel vom Umweltbeirat, Andrea-Liane Spangenberg vom Bioenergiedorf-Coaching, Elke Fuls, Günter Pahs und Juliane Petri.

Umsetzung des Energiekonzeptes

„Wir wollen uns aktiv mit der Umsetzung des Energiekonzeptes der Stadt befassen“, sagte Sebastian Petri am Mittwoch. Der Verein sei jedoch keine Reaktion darauf, dass die Stadt Kremmen das Engagement mit dem Energiecoaching nicht verlängert habe. „Das war schon länger geplant“, sagte der Landwirt zur Vereinsgründung.

Das erste große Projekt sei das E-Carsharing. „Da muss man sehen, wie sich eine Infrastruktur entwickelt“, sagte Sebastian Petri. Es geht um Elektroautos, die als Leihwagen zur Verfügung stehen. Erste Ansätze seien da, da sei vor allem die Vehlefanzer Firma Energieinsel mit an Bord.

Plattform zum Austausch

Auch regenerative Energien seien ein wichtiges Thema, Photovoltaik oder Kleinwindkraftanlagen. das alles solle nach und nach angegangen werden. Der Energiestammtisch, der wohl in Zukunft im Altstadtstübchen tagt, bleibe die Plattform, die zum Austausch genutzt werde.

Kremmens Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) unterstützt den Verein- „Ich finde das gut“, sagte er am Mittwoch. Hinsichtlich des E-carsharing-Projektes, meinte er: „Das ist eine Sache, die sollte man probieren.“ Es habe bereits einen Antrag der Vereinsgründer gegeben, die Stadt Kremmen wird ihn mit Mitteln aus dem Haushalt unterstützen. Geplant sind 1500 Euro. Dass sich bereits ein Unternehmen einbringt, begrüßt er.

„Wir werden sicherlich in engem Kontakt mit der Stadt stehen“, sagte Sebastian Petri vom Oberkrämer-Kremmen-Energie-Verein. „Wir suchen außerdem noch nach Mitgliedern, die aktiv bei uns mitmachen möchten.“ Jeder sei Willkommen, dafür müsse man auch nicht nur aus Oberkrämer oder Kremmen kommen.

Mehr Infos im Internet auf www.kremmen-energie.de.

Von Robert Tiesler

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