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Kremmen Die Stadt ist am Wochenende in Punker-Hand
Lokales Oberhavel Kremmen Die Stadt ist am Wochenende in Punker-Hand
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18:15 07.08.2018
Diese bunte „Ehrenamt-Truppe“ hat mit 100 Helfern alles für das Punk-Festival aufgebaut. Quelle: Jeannette Hix
Kremmen

Was die einen ziemlich laut und aggressiv finden, ist für die anderen die „geilste Mucke“ überhaupt – Punk-Musik. Darum findet von heute bis Sonntag zum 3. Mal in Kremmen ein Open-Air-Punk-Festival am Oranienburger Weg statt. 40 Bands wie „Babbon show“ aus Schweden und die „Terrorgruppe“ aus Berlin haben sich angekündigt. Und weil sich über Musik bekanntermaßen ja nicht streiten lässt, werden auch wieder um die 2500 Fans aus dem In- und Ausland erwartet. Mit Campingwagen, Zelt und Co. reisen sie an. Unter dem Motto: Resist to Exist (Widersetzen, um zu Überleben) geht das Spektakel schon ab 13 Uhr los. Aufgebaut sind zwei Bühnen, Zelte für Sanitäter, Securitys, Biertresen, Imbiss-Wagen und zur Abkühlung soll es auch noch eine Wasserrutsche geben.

40 Bands spielen von mittags bis nachts

„Wegen der Hitze bringen wir ein altes Feuerwehrauto mit, dass die Punks dann zwischendurch immer mal wieder nass spritzt“, sagt Wolfgang Kuhnwald (55), technischer Festivalleiter. Parallel zu den Bandvorführungen werden auch politische Filme gezeigt wie über den G20-Gipfel in Hamburg. Bis morgens um drei sollen die Partys gehen, am Ende legt dann aber nur noch ein DJ auf – eine Sondergenehmigung der Stadt macht die Super-Lange-Party-Nacht möglich.

Spezielle Technik soll die Lärmbelästigung mindern

„Um den Lärm so gering wie möglich zu halten, haben wir ein computergesteuertes Lautsprechersystem, mit dem wir die Lautstärke gezielt dahin lenken können, wo keine Häuser sind“, sagt Wolfgang Kuhnwald. Sowohl ein Lärmmess-Experte der Stadt und des Festivals überprüfen ständig die Lärmwerte. „Sind sie überschritten, drehen wir sofort leiser“, verspricht Kuhnwald. Um dem Müllabfall Herr zu werden, werden gelbe Säcke an die Teilnehmer verteilt. Wer einen Sack voll hat, bekommt dafür eine Biermarke. Und übrigens: Kremmener, die ihren Ausweis vorzeigen, kommen gratis rein. Für andere kostet die Karte 60 Euro Eintritt.

Von Jeannette Hix

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