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Kremmen Resist to Exist: Veranstalter werben für Festival
Lokales Oberhavel Kremmen Resist to Exist: Veranstalter werben für Festival
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21:23 16.08.2018
Resist to Exist, 2017 Quelle: privat
Kremmen

Die Veranstalter des Punk-Festivals „Resist to Exist“ haben am Donnerstagabend während der Stadtverordnetenversammlung im Rathaus für ihr jährliches Event geworben. Auch wollten sie ein Meinungsbild von den Abgeordneten haben. Problem: Wollen sie es auch 2019 am Oranienburger Weg veranstalten, ist für das Gelände ein Bebauungsplan notwendig.

Dieses Verfahren liege bei der Bauordnungsbehörde des Landkreises in Oranienburg, sagte Bürgermeister Sebastian Busse (CDU). Er ermunterte die Veranstalter, sich rechtzeitig darum zu kümmern.

„Ich verstehe, dass Ihnen das Meinungsbild wichtig ist“, sagte Eckhard Koop (parteilos), der auch Ortsvorsteher von Kremmen ist.

Im Zuschauerraum meldet sich daraufhin auch Andreas Dalibor zu Wort. Er sitzt für die SPD im Kreistag und ist Chef des Kremmener Theaters „Tiefste Provinz“. Er sei schon zweimal beim Festival gewesen. Es sei beeindruckend, wie gut durchgeplant alles sei, sagte er am Donnerstagabend. Kleine, negative Dinge, die es bei einem solchen Event auch gebe, seien da nicht ausschlaggebend. Viel mehr müsse man „feststellen, dass da ganz viele Jugendliche geholfen haben.“ Er appellierte an die Stadt Kremmen, das Festival zu halten. Man müsse den Veranstaltern auch weiterhin die Chance geben, das Event in der Stadt abzuhalten. „Für die Stadt ist es eine Chance.“

Zumindest am Donnerstagabend sprach sich keiner der Stadtverordneten gegen „Resist to Exist“ aus – für die Veranstalter vom Verein „alternati e.V.“ könne das durchaus als moralische Unterstützung gewertet werden, so hieß es danach.

Von Robert Tiesler

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