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Kremmen Walpurgisnacht und fliegende Besen
Lokales Oberhavel Kremmen Walpurgisnacht und fliegende Besen
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00:32 04.05.2018
Bei der Walpurgisnacht in Flatow durften die Hexen nicht fehlen. Quelle: Christina Koormann
Flatow

Spitze Hüte, dunkle Kleidung, lautes Lachen und Reisigbesen: Auf dem Platz des Flatower Sportvereins flogen am Abend des 30. April mehrere Hexen ein, die am letzten Tag des Monats mit einem Tanz ums Feuer den Frühling begrüßen wollten.

„Wir haben schon im privaten Kreis mehrmals Walpurgisnacht gefeiert und freuen uns, dass sie heute offiziell stattfindet“, sagte Felicitas Backhaus aus Flatow. Mit ihrer Mutter und fünf Freundinnen der Frauengruppe „Just for Fun“, die nicht nur als Hexen, sondern auch als Sportlerinnen, Line-Dance-Tänzerinnen und Sängerinnen gemeinsam unterwegs sind, machte sich die 33-Jährige einen Spaß aus dem Abend vor dem ersten Mai.

Besen flogen zur Vertreibung böser Geister ins Feuer

Für das schönste Hexenkostüm gab es einen Preis vom Veranstalter – sowohl für große als auch kleine Hexen in einer hochprozentigen und einer süßen Variante. Doch zuerst hieß es: „Her mit den Besen!“ Diese flogen in die lodernden Flammen des Maifeuers, um symbolisch böse Geister zu vertreiben und den Wonnemonat Mai willkommen zu heißen.

Unter Beaufsichtigung der Löschtruppe III mit den Feuerwehrkameraden aus Flatow, Großziehten und Staffelde wurde der etwa vier Meter hohe Scheiterhaufen um 19 Uhr entzündet. „Als um 16 Uhr die Unwetterwarnung vorüber war, waren wir sehr erleichtert“, sagte Bernd Schnell von der Löschtruppe. Das Feuer bei einem Sturm zu entfachen, wäre ein zu großes Risiko gewesen, da es durch Funkenflug auf das naheliegende Waldstück hätte übergreifen können.

„Wir sind heute für die Absicherungsmaßnahmen hier, aber bei der aktuellen Wetterlage müssen wir uns keine Sorgen machen, dass das Feuer außer Kontrolle gerät“, so Jörg Weltzer, der stellvertretende Löschzugführer.

Ritt auf den „Blocksberg“ bis in die späte Nacht

Der Berg aus Holz und Reisig war ursprünglich bereits zu Ostern auf dem Sportplatz aufgehäuft worden. Weil das Feuer damals nicht wie geplant abgebrannt werden konnte, entschied sich der Ortsbeirat erstmalig zu einem Tanz in den Mai mit Walpurgisnacht und Hexenfeier. Der Flatower Sportverein kümmerte sich dabei um Essen und Getränke.

„Wir haben den Scheiterhaufen heute Nachmittag noch einmal mit dem Trecker umgesetzt“, sagte Ortsvorsteher Gert Dietrich, der die Veranstaltung betreute. Da das Gehölz ein attraktives Zuhause für Igel und andere Tiere sei, die sich während der Zeit zwischen Ostern und dem ersten Mai dort angesiedelt hatten, wollte man sicherstellen, dass diese nicht den Flammen zum Opfer fallen. Damit das trockene Holz noch besser brannte, war es zusätzlich mit Stroh präpariert und loderte dementsprechend lichterloh.

„Schönste Hexe“ gekürt

Ganz zur Freude der Gäste. Bis tief in die Nacht wurde gefeiert, gelacht und gesungen. Und die „schönste“ Hexe gekürt. Um 20 Uhr entschied der Applaus der Flatower über Sieg und Niederlagen. Mutter Felicitas Backhaus machte das Rennen und nahm glücklich die Trophäe in die Hand.

Von Christina Koormann

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