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Kremmen Weißkittel pilgern nach Kremmen
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16:38 26.02.2019
Die Kremmener Stadtparkhalle stand am Wochenende ganz im Zeichen des Judosports. Quelle: Robert Roeske
Kremmen

Über 450 Judoka aus sechs verschiedenen Bundesländern und aus Polen auf den Matten, dazu knapp 1000 Zuschauer in der Halle – die Kremmener Stadtparkhalle entpuppte sich am Wochenende einmal mehr zum Schmelztiegel des Judosports. Der Oranienburger Judoclub Samura hatte gleich zu zwei Turnieren eingeladen – am Sonnabend wurde zum 25. Mal das Pharmaturnier veranstaltet, einen Tag später ging die dritte Auflage des Lambeck-Cups über die Bühne.

Neuer Vereinschef besteht Feuertaufe

Samura-Vereinschef Christian Lambeck zeigt sich begeistert: „Wir blicken voller Stolz auf ein tolles Wochenende zurück, alles hat wunderbar geklappt und funktioniert. Von allen Beteiligten gab es rundherum nur positives Feedback, das macht uns dann natürlich glücklich, denn gerade für die Aktiven machen wir das ja alles.“ Für Lambeck selbst war es zudem die Premiere, als Vereinschef die Veranstaltungen zu begleiten. Zwar ist der Unternehmer schon lange im Verein, aber erst seit September 2018 als Vorsitzender an der Spitze des 400 Mitglieder starken Clubs. „Es sind nun schon andere Aufgaben für mich, gerade im repräsentativen Bereich. Aber es macht nicht weniger Spaß als vorher.“

Planungen beginnen bereits ein Jahr zuvor

Am Sonnabend feierte der JC Samura Jubiläum: Das Pharmaturnier für die Altersklassen U13 und U16 wurde zum 25. Mal ausgetragen. Sonntag dann waren die jüngeren Judoka am Start, zum dritten Mal durften Nachwuchskräfte bis elf Jahre auf die Matten. Sie wetteiferten um die Pokale des Lambeck-Cups. Die Vorbereitungen für diese Großereignisse beginnen dabei laut Lambeck bereits ein Jahr zuvor. „Wir müssen die Hallenzeiten blocken, Ausschreibungen für die Vereine erstellen. Die Planungen für 2020 beginnen jetzt schon zeitnah.“

Eingespielte Abläufe erleichtern Vorbereitungen

In die heiße Phase gehe es dann zwei Wochen vor der Veranstaltung, so Lambeck weiter: „Dann geht es richtig zur Sache, gerade der logistische Aufwand ist natürlich groß. Alle Sportutensilien müssen schließlich auch von Oranienburg nach Kremmen transportiert werden. Da gilt vor allem der Spedition Koczessa Jahr für Jahr ein großes Dankeschön, die uns immer am Freitag einen Lkw zur Verfügung stellt, dass wir zum Beispiel die Matten von A nach B transportieren können“, erklärt der Samura-Chef. Rund 25 Helfer werden laut Lambeck benötigt, die sich aus den Vereinsmitgliedern rekrutieren. „Die Abläufe haben sich eingespielt, wir haben da ja schon einige Erfahrung aus den Vorjahren“, so der Vorsitzende.

Auch sportlich verlief das Wochenende für den JC Samura erfolgreich: In der U13 im weiblichen Bereich behaupten sich Charlien Wegner und Magdalena Gross. Beide kämpften sich ins Finale, was beide knapp verloren. Auch die Jungen der U13 waren erfolgreich. In der Gewichtsklasse bis 55 kg gewann Hendrik Landgraf alle Kämpfe und holte Gold. Colin Dobbeck gewann Bronze. In der Altersklasse U16 punkteten vor allem die Mädchen mit Hermine Heß, Susann Walter, Hannah Rücker und Lilly-Marlen König auf den ersten Plätzen. Auf Rang drei platzierten sich Jonas Gleinig und Artiom Kisko.

Von Knut Hagedorn

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