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Oberhavel Kremmener Bahnhof wird Anlaufpunkt für Touristen
Lokales Oberhavel Kremmener Bahnhof wird Anlaufpunkt für Touristen
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07:30 30.04.2014
Außen muss am Bahnhof noch viel getan werden. Quelle: Robert Tiesler
Kremmen

Als Hans-Peter Meyendorf vor einem Jahr den kleinen Kiosk direkt am Bahnsteig eröffnete, war das nur der Beginn seiner touristischen Mission. „Im Grunde geht es jetzt erst mit dem los, was ich eigentlich vorhatte“, sagt er.

Auch wenn das Haus von außen noch nicht den allerbesten Eindruck macht, innen sieht alles schon viel schicker aus. In der zweiten Etage des Hauses befinden sich nun vier Doppelzimmer. Zwei davon haben ein eigenes Bad, zwei weitere Räume bilden eine gemeinsame Einheit und teilen sich ein Badezimmer.

„Der Bedarf ist mir eindeutig signalisiert worden“, sagt Hans-Peter Meyendorf. Im unteren und mittleren Preissegment würden in Kremmen noch Kapazitäten gebraucht. So sieht das auch Kremmens Bürgermeister Klaus-Jürgen Sasse. „Ich finde das gut“, sagte er gestern. Aus seiner Sicht gibt es besonders auch im Sommerfelder Raum Bedarf für solche Zimmer – beispielsweise für Besucher der Patienten in der dortigen Klinik. „Auch bei Großveranstaltungen ist ja immer alles ausgebucht“, so Sasse weiter.

Hans-Peter Meyendorf in einem der neuen Pensionszimmer im Kremmener Bahnhof. Quelle: Robert Tiesler

Hans-Peter Meyendorf hat aber noch mehr vor. Demnächst soll im Erdgeschoss ein Geschenkeshop eröffnen. Dessen Motto soll „Tierisch schön“ sein. Außerdem findet ab Sonntag wöchentlich ein Brunch im Bahnhof statt. Zur Eröffnung gibt es am 4.Mai ab 10Uhr auch Live-Musik. Robert Bowness-Smith, ehemaliger Leiter der Band, die einst für die englische Queen Mum gespielt hat, kommt nach Kremmen, um zu spielen.

Im Bahnhof sind dann, wenn das alles angelaufen ist, der Kiosk, die Pension, die Fahrradvermietung und der Geschenkeshop. „Das war auch die Vision, die ich hatte, als ich nach Kremmen gekommen bin“, so Meyendorf.

In einem MAZ-Gespräch hatte Christoph Brunner, dem das Gebäude gehört, Anfang April angekündigt, bald die Fassade sanieren zu wollen. Hans-Peter Meyendorf würde das freuen, denn dann seien die Neuigkeiten auch nach außen hin besser sichtbar.

Von Robert Tiesler

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