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Kremmener Kleinod

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Bei Kerzenschein, rustikalen Käse- und Wurstplatten sowie einem Gläschen Wein genossen die Besucher die rustikal-stilvolle und intime Atmosphäre des Duos „Doooya“ aus Groß Ziethen im Café „Zur alten Lebkuchenfabrik“ in Kremmen.

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Bei Kerzenschein, rustikalen Käse- und Wurstplatten sowie einem Gläschen Wein genossen die Besucher das Doooya-Konzert in Kremmen.

Quelle: Foto: Ulrike Gawande

Kremmen. Es ist eine besondere, fast intime Atmosphäre am Freitagabend zum Konzert des Groß Ziethener Duos „Doooya“ im Café „Zur alten Lebkuchenfabrik“ in Kremmen. Nicht nur, weil gerade einmal rund 30 Zuhörer in den charmant, rustikalen „Konzertsaal“ mit Ofen und Dielenboden passen, sondern weil auch die Musiker viele bekannte Gesichter im Publikum wiederentdecken können.

„Wir wollten schon immer mal in die alte Lebkuchenfabrik und die Atmosphäre testen“, erklärt Konzertbesucherin Gisela Lipka aus Kremmen. Da man nun die Musiker, nicht aber deren Musik kenne, sei dies der ideale Anlass. Vor elf Jahren wurden Petra Kleinke, die als Musiklehrerin in Oberhavel unterrichtet – einige Kollegen sitzen auch im Publikum –, und der Filmmusik-Produzent Jan Rase als Familie in Groß Ziethen heimisch. Als „Doooya“, angelehnt an einen Hit aus den 60ern „Do your thing“, spielen die beiden sympathischen Vollblutmusiker alles, was ihnen gefällt. Von Liedermachertiteln, über Jazz und Pop bis hin zu Eigenkompositionen. Dabei kommen neben Gitarre und Percussioninstrumenten auch eine Flöte (Bansuri) und ein Harmonium aus Indien zum Einsatz, ebenso wie eine afrikanische Kazoo, Glockenspiel und Klarinette.

Für das Kremmener Konzert habe man eine Mischung aus gefühlvoll-emotionalen Titeln ausgewählt, erklärt Jan Rase. Ein abwechslungsreiches Programm, das von Hermann van Veen, über Sinatras „Fly me to the moon“ in Roger Ciceros humorvoller Übersetzung „Schieß mich doch zum Mond“ bis zu „Time after Time“ in der Interpretation von Eva Cassidy reicht. Eine perfekte Auswahl, die zu immer neuen Klangentdeckungen einlädt. Ebenso wie die Dekoration der Lebkuchenfabrik in einer Mischung aus Landhaus- und Vintagestil, deren kleinen Hingucker, die Inhaberin Marion Bester mit sicherem Stilempfinden überall verteilt hat, sogar käuflich zu erwerben sind. „Mir gefällt das stilvolle Ambiente“, verrät Dorit Malinowski aus Kremmen, die gerne das kulturelle Angebot der Stadt nutzt und stets neue Dinge in der Lebkuchenfabrik findet. Wie das Mobile aus altem Besteck, Schmuckketten als Pendel in einer alten Standuhr, Geschirr, Marmelade oder Postkarten.

Oder die Musik von Doooya. „Have a little faith in me“ – „Habe eine wenig Vertrauen in mich.“ Mit den gefühlvoll, weichen Gitarrenklängen des Multi-Instrumentalisten Jan Rase und der sensiblen, aber kraftvollen Stimme von Petra Kleinke bekommt die Musik des Singer-und Songwriters John Hiatt aus dem Johnny-Depp-Film „Benny & Joon“ eine völlig neue Klangfarbe. Ein Kleinod – wie das Café.

Von Ulrike Gawande

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