Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 5 ° Sprühregen

Navigation:
Kremmener nehmen an Umweltstudie teil

Ab 5. April Kremmener nehmen an Umweltstudie teil

Welche Umwelteinflüsse und möglicherweise schädliche Chemikalien belasten die Menschen? Das soll in einer großen Studie des Umweltbundesamtes herausgefunden werden. befragt werden sollen Kinder und Jugendliche. Umfrageteams sind ab 5. April in Kremmen unterwegs.

Voriger Artikel
Die Fieberkurve steigt
Nächster Artikel
Straßenbau geht nach Ostern weiter

Welche Rolle spielt Hausstaub – wie sehr belastet er?

Quelle: dpa

Kremmen. Das Umweltbundesamt prüft regelmäßig, welche Umwelteinflüsse und möglicherweise schädliche Chemikalien die Menschen belasten. Vom 5. bis 13. April sind Mitarbeiter in Kremmen für die Deutsche Umweltstudie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu Gast. Das Team will mit zahlreichen Teilnehmern Untersuchungen in deren Haushalten durchführen.

Wie es in der Pressemitteilung des Umweltbundesamtes heißt, hätten alle eingeladenen Kinder und Jugendlichen bereits vor einigen Wochen an der Studie von Kindern und Jugendlichen des Robert-Koch-Institutes teilgenommen, mit dem das Umweltbundesamt eng kooperiert.

Zufällig ausgewählt

Alle Teilnehmenden sind zufällig über die Einwohnermeldeämter ausgewählt worden und repräsentieren die Altersgruppe der Drei- bis 17-Jährigen für ganz Deutschland. Sie seien eine Teilstichprobe der Kinder und Jugendlichen, die auch schon an der Robert-Koch-Institut-Studie teilgenommen hätten, so Martin Ittershagen, der Pressesprecher des Umweltbundesamtes in Dessau-Roßlau.

Bei den Hausbesuchen werden diverse Proben genommen – vom Trinkwasser, von Luft und Staub, aber auch vom Urin. Zusätzlich führen die Teams Interviews zu Themen, die die Schadstoffbelastung im Haushalt erfassen sollen. Wie es weiter heißt, werden alle Proben analysiert und zusammen mit den Daten aus den Gesprächen und den Ergebnissen der Robert-Koch-Studie ausgewertet. „Wenn die Teilnehmenden es wünschen, erhalten sie eine umweltmedizinische Bewertung der gefundenen Schadstoffmesswerte“, sagt Pressesprecher Martin Ittershagen.

Die jetzt laufende Studie dauert bis ins Jahr 2017. Drei mobile Untersuchungsteams sind deutschlandweit in insgesamt 167 repräsentativen Städten und Gemeinden unterwegs, um 2500 Kinder und Jugendliche zu untersuchen. Die Ergebnisse werden wohl etwa anderthalb Jahre nach Abschluss nach Studie veröffentlicht.

Von Robert Tiesler

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Oberhavel


57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg