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Kremmener werden Flüchtlingspaten

Willkommensinitiative Kremmener werden Flüchtlingspaten

Inzwischen leben etwa 80 Flüchtlinge in Kremmen. Sie sind in einer Notunterkunft am Groß-Ziethener Weg untergebracht. Zwischen 20 der Heimbewohner und Kremmener Familien haben sich bereits Patenschaften gebildet. Das soll nach Willen der Willkommensinitiative nur der Anfang sein.

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Projektion gegen Fremdenhass und für Menschlichkeit am Freitagabend in Kremmen. Eine Aktion des Arbeitskreises „Integration durch Sport“ und dem Lichtkünstler Oliver Bienkowski.

Quelle: privat

Kremmen. Der Arbeitskreis Paten und Betreuung der Kremmener Willkommensinitiative sucht weitere Mitstreiter, die konkret beid er Arbeit helfen möchten. Das teilen die beiden Sprecher Edith von Thüngen und Reiner Tietz mit. Sie laden zu einem Treffen, das am Freitag, 6. November, um 18 Uhr im Refugium in der Alten Dorfstraße 35 in Groß-Ziethen stattfindet.

Inzwischen leben etwa 80 Flüchtlinge in Kremmen. Sie sind in einer Notunterkunft am Groß-Ziethener Weg untergebracht. „Stadtverwaltung und ehrenamtlich handelnde Menschen helfen mit viel Einsatz, damit sich die Menschen hier einleben können“, sagt Reiner Tietz, der auch Stadtverordneter ist.

Zwischen 20 der Heimbewohner und Kremmener Familien haben sich bereits Patenschaften gebildet. Dabei geht es vor allem um persönliche Kontakte, Hilfe bei Alltagsdingen und praktischer Unterstützung.

Die Interessen und Berufe der Bewohner in der Notunterkunft sind vielseitig. Darunter sind Bauarbeiter, Elektriker, Elektroingenieure, Schweißer, Schmiede, Naturheilmittelhersteller, Traktorfahrer, Landarbeiter, Frisöre, Musiker, Karikaturenzeichner sowie Nuklear-Physiker und Ingenieure der Erdölraffinerien.

Gesucht werden Kremmener, die gern einmal pro Woche Kontakt mit ihrem Paten aufnehmen wollen, die bei der amtlichen und menschlichen Eingliederung helfen möchten oder beim Deutschlernen. „Wir können leider Krieg und Gewalt nicht beenden“, sagt Edith von Thüngen, „aber wir können im Einzelnen mit anpacken, wir können dem Einzelnen helfen.“

Kontakt: Mehr Informationen gibt es unter 033055/22 43 42.

Von Robert Tiesler

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